Archive for the ‘Teamentwicklung’ Category

Das Ende eines Projektes: Abschluss einer bewegten Zeit

Samstag, April 28th, 2007

Viele Projektteams verlängern den Projektauftrag für sich selbst, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen. Nach einiger Zeit wanderten dann doch die ersten Teammitglieder ab und so löste sich das Team nach und nach auf. Jedoch hat bei einem solchen Prozess keiner ein gutes Gefühl. Diejenigen, die gingen haben ein schlechtes Gewissen, weil sie das Team im Stich ließen. Diejenigen die bleiben, sind darüber frustriert, dass man sie alleine ließ.
Die Schlussphase ist für die Teammitglieder eine wichtige Lernphase. Der Rückblick und die gemeinsame Bewertung der Erfahrungen machen die unbewussten Lernprozesse sichtbar. Nur so können Sie für die Arbeit in einem neuen Team genutzt werden. 
Zum Projektabschluss gehört auch die Auflösung des Teams. Dazu sind die folgenden Aktivitäten notwendig:   

  • Planen Sie die Auflösung des Teams als Entwicklungsschritt ein.
  • Machen Sie den Teammitgliedern von Anfang an klar, dass mit der Projektaufgabe auch das Team aufgelöst wird.
  • Gestalten Sie die Teamauflösung als Lernprozess. Sie ermöglichen damit den Teammitgliedern, ein Rückblick über die Erfolge aber auch Stolpersteine im Projekt.

Themen eins Workshop mit dem ein Projekt abgeschlossen werden kann sind:

  • Thematisierung des Teamendes
  • Abschied vom Team
  • Individuelle Rückschau
  • Gemeinsame Teamrückschau

Erfolg durch gute Teamführung

Mittwoch, April 18th, 2007

Wenn am Ende des Projektes das Team stolz auf die Leistungen seines Projektleiters ist, dann ist dies auch ein Ergebnis einer guten Teamführung. Dabei ist Fähigkeit gefordert Teamprozesse wahrzunehmen, zu analysieren und zu gestalten. Eine Fähigkeit, die Sie als Projektleiter mit jedem Projekt und jedem Projektteam immer besser entwickeln werden.
Die sechs wichtigsten Aufgaben eine Projektleiters im Lebenszyklus eines Teams sind:    

  • Die Zusammenstellung des Teams: Achten Sie hier darauf, dass das Team in seiner Gesamtheit alle Fähigkeiten besitzt, die es braucht, um die Aufgabe zu bewältigen. Achten Sie auch darauf, dass sich die Teammitglieder mit ihren emotionalen und sozialen Fähigkeiten ergänzen.
  • Die Gestaltung des Kennen lernens im Team. Geben sie den Teammitgliedern die Möglichkeit, viel von sich zu erzählen. Je mehr die Teammitglieder voneinander wissen, umso besser können Sie sich gegenseitig einschätzen.
  • Rollenfindung im Team: Nutzen Sie Widersprüche und Auseinandersetzungen dazu, dass jeder seine Rolle im Team finden kann. Diese Auseinandersetzungen sind nicht planbar. Sie entstehen bei Besprechungen und Workshops spontan. Versuchen Sie nicht diese zu unterdrücken, sondern fördern Sie deren konstruktive Bewältigung.
  • Festlegen von Regeln und Normen: Legen Sie zusammen mit dem Team die wichtigsten Regeln und Normen für das Team fest. Fördern Sie eine Teamkultur, die diese Regeln unterstützt. Dies gibt den Teammitgliedern Sicherheit für ihr Verhalten und stärkt gleichzeitig das Wir-Gefühl,
  • Vertretung des Teams nach Außen. Sie als Projektleiter tragen die an das Team gestellten Aufgaben und Anforderungen die in das Team. Machen Sie dabei transparent, wem Sie welche Aufgabe übertragen. Diskutieren Sie mit den Teammitgliedern, darüber, wer welche Aufgabe machen soll. Oft ergeben sich hier Lösungen, an die Sie selbst nicht gedacht haben.

Alles ist möglich

Sonntag, März 25th, 2007

Peter P. hat einen neuen Projektauftrag. Ein herausforderndes Projekt. Aus Gesprächen mit seinen Projektmitgliedern weiß er, dass einige daran zweifeln, ob das Projekt überhaupt zu meistern ist. „Wie kann ich mein Team trotzdem bewegen, sich mit voller Kraft  in das Projekt zu stürzen?“ fragte er seinen Coach. Dieser gab ihm ein Stapel Karten und sagte. Beginne das Kick off damit, dass Du die Karten in die Mitte legst und jeden Teilnehmer bittest die Karte zu ziehen, die ihn am Meisten anspricht. Bitte dann jeden Teilnehmer, etwas dazu zu sagen, warum er gerade diese Karte gewählt hat und was diese Karte mit seiner bisherigen Projektarbeit zu tun hatte.

Hier ist eine Auswahl der Karten:

  • Es gibt eine Brücke zwischen harter Arbeit und Erfolg: Diese Brücke heißt Enthusiasmus.
  • Wer der Sonne entgegenwandert, lässt den Schatten hinter sich.
  • Die Welt von Morgen gehört dem, der eine Vision hat.
  • Beständigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
  • Man muss aufwärts blicken, um die Sterne zu sehen.
  • Erfolg ist der Sieg der Einfälle über die Zufälle.
  • Erfolg ist eine Reise, kein Ziel.
  • Gib immer Dein Bestes. Was du jetzt säst, wirst du später ernten.
  • Auch ein Schritt zurück ist oft ein Schritt zum Ziel.
  • Alles, was sich ein Mensch vorstellen kann, kann er auch erreichen.
  • Du weißt nicht, wie weit deine Kräfte gehen, bis du es versucht hast.
  • Innovation beginnt im Kopf mit einer kühnen Idee und dem Mut zum Risiko.
  • Wer niemals abhebt, wird nirgendwo landen.
  • Der Erfolg kommt nicht zu dir, du musst  auf den Erfolg zugehen.
  • Ideale sind wie die Sterne. Du kannst sie nicht erreichen, aber du kannst Dich an ihnen orientieren.

Mehr dieser Weisheiten finden Sie in: Alles ist möglich, Korsch Verlag GmbH, Gilching, 2001

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