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Archiv der Kategorie Networking

Sind Sie ein guter Networker?

Networking ist auch für Projektleiter inzwischen ein muss! Aber was macht das Networking für einen Projektleiter erfolgreich? 

Zum erfolgreichen Networking gehört die folgende Grundhaltung: Ich habe Interesse an anderen Menschen und Freude an Kontakten. Wer andere akzeptiert, der wird auch von anderen akzeptiert. Wer anderen etwas gibt, kann auch von anderen etwas nehmen.

Wenn Sie die folgenden Fragen mit JA beantworten können, dann haben Sie gute Voraussetzungen dafür, ein guter Networker zu sein oder zu werden.

  • Nutzen Sie ihre Beziehungsintelligenz? Dies ist die Fähigkeit, den Umgang mit anderen Personen gestalten. Sie zeigt sich an einem großen Interesse an den Persönlichkeiten anderer, einem guten Einfühlungsvermögen und einer hohen Kontaktfreudigkeit.
  • Haben ein großes Interesse an Beziehungen zu anderen Menschen? Sie gehen umsichtig und interessiert mit den Beziehungen. Sie gestalten ihre Beziehungen langfristig, weil Sie wissen, dass das Gelingen einer guten Beziehung von beiden Partnern abhängt. Sie übernehmen die Verantwortung und ergreifen Initiativen, mit denen Sie die Beziehung fördern. Sie tun mehr für Beziehungen als andere. Sie suchen die Schuld für das Misslingen nicht bei den anderen, sondern bei sich.
  • Suchen Sie aktiv Kontakte? Vor allem bei der Kontaktaufnahme müssen Networker die individuelle Persönlichkeit ihres Gegenübers sehr schnell erfassen können. Sie brauchen dafür einen siebten Sinn. Intuitiv erfassen sie das, was andere Menschen, denken, fühlen und wollen.
  • Wirken Sie einnehmend und sympathisch? Diese ist nicht angeboren, sondern das Ergebnis ihrer innern Einstellung und Haltung. Sie nehmen so Einfluss auf das Gefühlsleben der anderen. Ihre positiven Stimmungen übertragen sich machen andere offen und neugierig.
  • Haben Spaß daran, mit anderen Menschen zu kommunizieren? Networking bedeutet, konsequent aufeinander das Leben der anderen Networker zu verfolgen und sich mit ihnen auszutauschen.

Acht Minuten: Und schon kennen Sie einen Menschen mehr

Das Ereignis des Jahres hat begonnen, die Projektleitertagung. Mehrere hundert Projektleiter kommen zusammen, um sich gegenseitig über ihre Erfahrungen auszutauschen. Es ist die ideale Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen. Die Hotelhalle ist voller Menschen, die Mitglied in Ihrem Netzwerk werden könnten. Die meisten Menschen halten in solchen Situationen Ausschau nach bekannten Gesichtern. Das gibt ihnen Vertrauen in dieser unsicheren Situation. Der Networker verhält sich hier jedoch ganz anders. Er blickt ihm unbekannte Menschen an, geht auf sie zu, macht etwas Small Talk, tauscht seine Visitenkarte aus und sucht den nächsten Kontakt.
Beim Networking entscheiden Sie, mit wem Sie Kontakt aufnehmen wollen. Dabei wissen Sie über den künftigen Kontaktpartner nur zwei Dinge: Er ist erstens auf derselben Veranstaltung, und Sie haben damit ein gewisses gemeinsames Interesse, und zweitens nehmen Sie ihn als Person wahr. Ihre Entscheidung, auf einen bestimmten Menschen zuzugehen, ist mehr durch Ihre Gefühle bestimmt als durch rationale Überlegungen.
Uwe Scheler hat ein Konzept entwickelt, mit dem Sie in nur acht Minuten einen neuen Kontakt knüpfen können.

Dabei verläuft die Kontaktaufnahme in zwei Phasen, die jeweils vier Minuten dauern. In der ersten Phase findet die Begegnung statt. In ihr entscheidet sich, ob der Kontaktpartner überhaupt mit Ihnen in Kontakt kommen will oder nicht. In den darauf folgenden vier Minuten tauschen Sie sich mit dem Kontaktpartner aus, um Gemeinsamkeiten herauszufinden und eine Brücke für eine weitere Kontaktaufnahme zu bauen.
Buchtipp:

Erfolgsfaktor Networking. Mit Beziehungsintelligenz die richtigen Kontakte knüpfen, pflegen und nutzen. München, 2004.

Netzwerke im Projektmanagement: Kontakte knüpfen, pflegen und nutzen für den Erfolg im Projekt

Der Job eines Projektleiters ist abwechslungsreich und immer wieder spannend. Viele Situationen im Projekt sind selbst für erfahrene Projektleiter neu. Viele haben hier die Erfahrung gemacht, dass ihnen Kollegen weiterhelfen konnten. Sei es auch nur, indem diese jemand kannten, der einen Rat wusste. Immer wieder sind es Kollegen, die man schon seit Jahren kennt, auf man bauen kann, wenn es eine Überraschung im Projekt gibt.
Die Kontakte zu solchen Kollegen sollte man nicht dem Zufall überlassen. Networking ist Form, die Antworten auf die folgenden Fragen gibt:
Auf welche Weise kann ich die Erfahrungen meiner Kollegen systematisch nutzen?
Wie lerne ich neue Kollegen kennen und kann mein Netzwerk ausbauen?
Was muss ich können, um schnell in Kontakt mir anderen mir fremden Leuten zu kommenDas Projektmanagement ist eine eigenständige Organisation in der Organisation. Hier gibt es eigene Gesetze und eine eigene Dynamik. Wissens- und Informationsflüsse laufen nicht mehr nur über die Organisation, sondern auf eigenen Wegen zwischen den Projekten. Es ist dabei nicht vorhersehbar, welche Information und welches Wissen wer benötigt. Das Bedürfnis nach Wissen entsteht in den Projekten und die Anfragen müssen an beliebige andere Projekte gerichtet werden können. Dies kann nur dann funktionieren, wenn sich die Projekte oder zumindest die Projektleiter untereinander vernetzen. In Netzwerkenknüpfen Projektleiter Kontakte, gehen Beziehungen ein, tauschen Informationen aus und helfen sich gegenseitig. Unter Networking versteht man die systematische Beziehungspflege zwischen Freunden, Kollegen, Geschäftspartner und Förderern. Kontakte zu anderen Menschen werden dabei systematisch gesucht, Beziehungen aufgebaut und langfristig gepflegt. Die Netzwerkpartner haben dabei die offene Absicht sich gegenseitig zu fördern um daraus einen Vorteil zu ziehen.  

Einige Plattformen für das Netzewerken im Projektmanagement sind in der folgendne Internetseite zu finden: 

http://www.softskills-fuer-projektleiter.de/networking