Archive for the ‘Networking’ Category

Gesetze regeln, dass Networking funktioniert.

Mittwoch, Januar 23rd, 2008

Nein, es sind keine Gesetze, die im Bundesgesetzblatt veröffentlich sind. Noch nicht einmal Gesetze, die verbindlich für alle am Eingangstor eines Netzwerks aufgehängt sind. Sie sind in den Köpfen der Networker eingegraben und manchmal auch in dem einen oder anderen Buch über Networking zu finden.
Den folgenden Gesetzestext habe ich in Svenja Hoferts Buch „Networking für Trainer, Berater und Coaches“ gefunden.

  • §1 Du sollst erste geben, dann nehmen.
    • Abs. 1: Nimm nie die ganze Hand, wenn ein Finger gereicht wird.
    • Abs. 2: Erkenne Grenzen, die nur in den Köpfen sind und nirgendwo geschriebene.
    • Abs. 3: Wenn du nicht zuerst geben kannst, weil du nichts hast, musst du deinen Kontakt als Experten ansprechen oder ihm mindestens einen Kaffee anbieten.
  • § 2 Denke immer zuerst an den Nutzen des anderen.
    • Abs. 1: Sei kreativ dabei, für den anderen Hilfen zu finden.
    • Abs. 2: Handle sofort, wenn du eine gute Idee hast, sonst ist sie vergessen.
  • § 3 Du sollt dich immer für Unterstützung bedanken.
    • Abs. 1: Das kann schriftlich oder mündlich erfolgen
  • § 4 Du solltest Grenzen beachten
    • Abs. 1: Du kannst als Existenzgründer nicht gleich in ein Star Netzwerk eintreten.
  • § 5 Du solltest immer an deine wichtigsten Netzwerkpartner denken.
    • Abs. 1: Mehrmals im Jahr solltest du dich melden.
    • Abs. 2: Du kannst dabei alle Medien nutzen, am besten gemischt (Telefon, E-Mail, Brief)
  • § 6 Du solltest neugierig sein und interessiert
    • Abs. 1: Schreibe dir wichtige Fakten zu deinen Kontakten am Besten auf
    • Abs. 2: Erkundige dich regelmäßig nach den neuesten Entwicklungen bei deinen Kontakten
  • § 7 Du solltest Kontakte vernetzen
    • Abs. 1: Überlege immer, wer zu wem passt und wer wem Nutzen bringen könnte
  • § 8 Du sollst höflich sein und dich für alles bedanken
    • Abs. 1: Vergiss nie, auf Mails zu antworten.
    • Abs. 2: Netzwerkpartner, die dir Geld gebracht haben, verdienen ein kleines Geschenk

Eine Rezension von Svenja Hoferts Buch finden Sie hier:

Das kleine Welt Phänomen macht Networking effektiv

Montag, Dezember 3rd, 2007

Ein Geschäftsreisender sitzt im Flugzeug und kommt mit seinem Nachbarn ins Gespräch. So nebenbei erwähnt dieser den Namen eines Mannes, der ihnen bekannt vorkommt. Schnell stellen Sie fest, dass Sie ihn von einem Kongress kennen und ihr Nachbar mit ihm Geschäfte macht. „Die Welt ist doch klein“ ist dann ein Satz, dem beide zustimmen. Aber warum passieren uns diese Situationen immer wieder? Der Grund dafür liegt in dem sogenannten Kleine-Welt-Phänomen (engl. small world phenomenon):

Stanley Milgram, eine amerkanischer Soziologe, führte 1967  an der Harvard University das folgende Experiment durch: Er erstellte eine Art Informationspaket, das 60 zufällig ausgewählten Teilnehmer an jeweils eine vorher festgelegte Person in Boston zu senden hatten. Als Startpunkte wählte er Personen den Städten Omaha und Wichita aus. Beide Städte waren weit von Bosten entfernt und die ausgewählten Personen hatten auch bezüglich ihrer sozialen Herkunft nur wenig mit der Zielperson gemeinsam. Die Aufgabe bestand darin, das Paket nur dann direkte an die Zielperson zu senden, wenn sie diese persönlich kannten. In allen anderen Fällen sollte sie eine Person wählen, von der sie annahmen, dass diese die Zielperson kennen könnten. Drei Pakete erreichten die Zielpersonen über 6 weitere Personen. Milgram schloss daraus, dass jede Person der US-amerikanischen Bevölkerung von jeder anderen Person der USA durchschnittlich durch sechs Personen getrennt ist oder, andersherum formuliert, durch durchschnittlich sechs Personen erreicht werden kann.Dem „Kleinen Welt Phänomen“ liegt folgende Hypothese zugrunde: Jeder Mensch  auf der Welt ist mit jedem anderen über eine überraschend kurze Kette von Bekanntschaftsbeziehungen verbunden ist.

In Kleine-Welt-Netzwerken beobachtet man folgende Phänomene:

Transitivität:  Netzwerkpartner einer Person sind meistens auch untereinander bekannt, weil sie sich über den gemeinsamen Netzwerkpartner kennen gelernt haben.

Geringer Durchmesser: Eine Nachricht, die von einem Netzwerkpartner zu allen seinen Nachbarknoten weitergereicht wird, erreicht in kürzester Zeit alle Knoten in dem Netzwerk. Von besonderer Bedeutung sind dabei sogenannte short chains: Diese verbinden über wenige Stationen auch weit entfernte Knoten im Netzwerk.

Skalenfreie Netze:  Dies sind Netzwerke, bei denen einige wenige Knoten potentiell unendlich viele Verbindungen aufweisen, während ein Großteil der übrigen Knoten relativ wenige Beziehungen zu anderen Knoten hat. Mit dem einer Beziehung zu einem solchen Netzwerkpartner können Sie sehr schnell sehr viele Menschen im Netzwerk erreichen.

Die Reichen werden immer Reicher: Nimmt man ein voll verbundenes Netz von drei Knoten und  fügt dem Netzwerk nacheinander neue Knoten von stark verbundenen Netzwerken hinzu, dann bilden diese jeweils eine bestimmte Anzahl neuer Verbindungen zum bestehenden Netzwerk aus. Hierbei ist die Wahrscheinlichkeit für einen bestehenden Knoten, als Partner gewählt zu werden, proportional zu der Anzahl der Verbindungen, die dieser bereits besitzt. 

Im Online-Netzwerken wie XING, JanusWeb, StudiVZ lässt sich dieses Phänomen in der Realität beobachten. In dieses Netzwerk gelangt man nach eigener Anmeldung oder auf Einladung eines bestehenden Mitgliedes, d. h. häufig ist hier jeder mit mindestens einer weiteren Person verbunden. Nimmt man sich jedoch wahllos eine Person aus diesem Netzwerk heraus, wird immer der direkteste Weg von einem selbst zu eben dieser Person angezeigt, der selten mehr als fünf Glieder umfasst.

Mit dem Kleinen Welt Phänomen manchen Sie Networking effektiver, wenn Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Suchen Sie sich in Ihrem Interessensgebiet einen Netzwerkpartner, der mit ihrem Thema selbst ein dichtes Netzwerk hat.
  • Wenn sie eine Information oder einen Tipp brauchen, fragen Sie einen Netzwerkpartner von dem Sie vermuten, dass er jemand kennt, der diese Information hat.
  • Erbitten Sie eine Information oder Tipp immer mit einer Formulierung wie der folgenden: „Falls Sie selbst keine Antwort haben, freue ich mich aber, wenn Sie meine Bitte an jemanden weitergeben, von dem Sie vermuten, dass dieser einen Tipp haben könnte.“
  • Sehen Sie sich die Kontakte Ihrer Kontakte an. Bei ihnen fällt es immer leicht, einen neuen direkten Kontakt aufzubauen.

Visitenkarten stilgerecht übergeben

Samstag, September 22nd, 2007

Trotz elektronischer Adressbücher, Organizer und ähnlichen Instrumenten hat sich die gute alte Visitenkarte nicht verdrängen lassen. Noch immer gehört die Übergabe zu einem festen Ritual, wenn sich Geschäfts- oder Netzwerkpartner das erste Mal treffen. Sie enthalten nur selten ein Foto, aber immer den Namen, die Adresse und die Telefonnummer der betreffenden Person. Geschäftliche Visitenkarten tragen außerdem Firmenlogo und Unternehmen sowie die Titel und Funktion der Person.

Die Visitenkarte heißt so, weil Sie ursprünglich eine Besuchskarte war. Bei einem Besuch in einem hohen Hause übergab der Gast eine kleine Karte mit seinem Namen dem Butler oder der Hausdame. Dieser übergab sie dann der Hausherrin oder dem Hausherren auf einem Silbertablett.

Auch heute gibt es ein feste Ritual bei der Übergabe. Damit Sie hier keine Fehler machen, sollten Sie sich an die folgenden Regeln halten:

  • Geben Sie die Visitenkarte dem Gesprächspartner immer in die Hand.
  • Nehmen Sie eine Karte nicht kommentarlos entgegen. Sagen Sie ein paar Worte dazu.
  •  Schreiben Sie Vereinbarungen während des Gespräches auf die Visitenkarte. Dies zeigt dem Gesprächspartner, dass Sie man daran denken wird.
  • Geben Sie eine Visitenkate niemals zurück, denn damit geben Sie Ihrem Gesprächspartner öffentlich zu verstehen, dass man er nicht interessiert ist.
     

Ich möchte Sie gerne persönlich Kennen lernen

Freitag, September 14th, 2007

Nach einem intensiven e-mail Wechsel entsteht oft der Wunsch mehr über seinen Kontaktpartner wissen zu wollen. Was ist das für ein Mensch, mit dem ich regelmäßig ein e-mail schreibe und  immer Interessantes zu berichten weiß. So intensiv ein e-mail-Austausch auch ist, er ersetzt nicht das persönliche Gespräch. Tiefere und verbindlichere Beziehungen entstehen nur durch persönliche Treffen. Diese stabilisieren auch über einen längeren Zeitraum hinweg die Beziehungen.Gelegenheiten, bei denen persönliche Kontakte hergestellt werden können sind:
Workshops oder Veranstaltungen: Dabei lädt man Netzwerkpartner zu einem bestimmten Thema ein. Im Workshop können dann Vorträge gehalten, Diskussion zu interessanten Themen geführt oder sogar konkrete Maßnahmen erarbeitet und geplant werden. Gerade für Projektleiter sind Workshops eine gute Möglichkeit voneinander zu lernen und sich selbst mit seinem Thema in einem Kreis von Fachleuten zu präsentieren.
Expertenstammtisch: Ein Stammtisch findet immer zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort statt. Keiner ist verpflicht hinzugehen. Es ist ein fest organisierter Treff, der jedem die Möglichkeit bietet sich entsprechend seiner Möglichkeiten zu beteiligen. Stammtische sind informeller als Workshops. Hier kommt man meist ohne Thema und Agenda zusammen. Am Stammtisch stehen Neuigkeiten, Trends und manchmal auch Gerüchte im Mittelpunkt.
Gemeinsame Essen: Essen sind eine gute Gelegenheit ungezwungen miteinander zu reden. Das Essen selbst gibt den Rahmen vor, der durch das Gespräch ausgefüllt wird. Oft entdeckt man dabei auch Gemeinsamkeiten, die sich durch Gespräche über das Essen erst ergeben.
Besuche: Organisieren Sie Besuche bei Ihren Netzwerkpartnern. Bei Geschäftsreisen kann sollte man immer prüfen, ob sich dies nicht mit einem Besuch mit einem Netzwerkpartner verbinden lässt.
Feste: Persönliche Anlässe wie Geburtstage, Beförderungen oder Jubiläen sind immer Gelegenheiten, dies mit einem Fest zu würdigen. Laden Sie dazu möglichst viele Netzwerkpartner ein. Dies gibt nicht nur Ihnen die Gelegenheit den Kontakt zu vertiefen, sondern auch Ihre Netzwerkpartner haben die Chance neue Kontakte zu knüpfen.

Ich möchte Sie gerne persönlich Kennen lernen

Mittwoch, September 5th, 2007

Nach einem intensiven e-mail Wechsel entsteht oft der Wunsch mehr über seinen Kontaktpartner wissen zu wollen. Was ist das für ein Mensch, mit dem ich regelmäßig ein e-mail schreibe und  immer Interessantes zu berichten weiß. So intensiv ein e-mail-Austausch auch ist, er ersetzt nicht das persönliche Gespräch. Tiefere und verbindlichere Beziehungen entstehen nur durch persönliche Treffen. Diese stabilisieren auch über einen längeren Zeitraum hinweg die Beziehungen.Gelegenheiten, bei denen persönliche Kontakte hergestellt werden können sind:
Workshops oder Veranstaltungen: Dabei lädt man Netzwerkpartner zu einem bestimmten Thema ein. Im Workshop können dann Vorträge gehalten, Diskussion zu interessanten Themen geführt oder sogar konkrete Maßnahmen erarbeitet und geplant werden. Gerade für Projektleiter sind Workshops eine gute Möglichkeit voneinander zu lernen und sich selbst mit seinem Thema in einem Kreis von Fachleuten zu präsentieren.

Projekleiterstammtisch: Ein Stammtisch findet immer zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort statt. Keiner ist verpflicht hinzugehen. Es ist ein fest organisierter Treff, der jedem die Möglichkeit bietet sich entsprechend seiner Möglichkeiten zu beteiligen. Stammtische sind informeller als Workshops. Hier kommt man meist ohne Thema und Agenda zusammen. Am Stammtisch stehen Neuigkeiten, Trends und manchmal auch Gerüchte im Mittelpunkt.
Gemeinsame Essen: Essen sind eine gute Gelegenheit ungezwungen miteinander zu reden. Das Essen selbst gibt den Rahmen vor, der durch das Gespräch ausgefüllt wird. Oft entdeckt man dabei auch Gemeinsamkeiten, die sich durch Gespräche über das Essen erst ergeben.
Besuche: Organisieren Sie Besuche bei Ihren Netzwerkpartnern. Bei Geschäftsreisen kann sollte man immer prüfen, ob sich dies nicht mit einem Besuch mit einem Netzwerkpartner verbinden lässt.
Feste: Persönliche Anlässe wie Geburtstage, Beförderungen oder Jubiläen sind immer Gelegenheiten, dies mit einem Fest zu würdigen. Laden Sie dazu möglichst viele Netzwerkpartner ein. Dies gibt nicht nur Ihnen die Gelegenheit den Kontakt zu vertiefen, sondern auch Ihre Netzwerkpartner haben die Chance neue Kontakte zu knüpfen.

Networking macht Projektleiter erfolgreicher

Sonntag, September 2nd, 2007

Stimmt diese Behautpung wirklich? Ist es nicht so, dass Projektleiter von morgens früh bis abends spät sich um ihr Projekt kümmern müssen. Networking braucht Zeit und Energie, die ein Projektleiter nach einem langen anstrengenden Tag nicht mehr hat. So bleibt das Wochenende. Aber, wo bleibt dann die Familie und die Freunde?

Sicher, man kann zweifeln, ob ein Projektleiter genügend Zeit dafür hat. Aber andererseits erleichtert Networking auch vieles. Kontakte im Unternehmen machen kurze Dienstwege möglich, Ideen von anderen Unternehmen verkürzen die Zeit um über eigene Ideen zu grübeln und nicht zuletzt helfen die Studien und Arbeitshilfen der Verbände bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Die Ergebnisse meines Nachdenkens habe ich im Projekt Magazin, dem Fachmagazin im Internet für erfolgreiches Projektmanagement veröffentlicht

Inhalt des Artikels:

  1. Strukturieren Sie Ihre Kontakte
  2. Aktivieren Sie alte Kontakte
  3. Knüpfen Sie gezielt neue Kontakte
  4. Pflegen Sie Kontakte
  5. Die ungeschriebenen Regeln im Networking
  6. Anhang zum Artikel: Auflistung: Networking-Plattformen

Hier geht es zum Artikel:
http://www.projektmagazin.de/magazin/abo/artikel/2007/1607-3.html

So geht’s nicht: Fünf Fehler, die verhindern, dass man miteinander in Kontakt kommt

Freitag, August 31st, 2007

So geht’s nicht: Fünf Fehler, die verhindern, dass man miteinander in Kontakt kommt
Networking ist in und jeder will es tun. Aber kann es auch jeder? Nein. Beobachtet man Leute auf Veranstaltungen stellt man fest, dass viele gut gemeinte Versuche mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind.Die folgende Liste enthält die fünf meist gemachten Fehler bei der Kontaktaufnahme:

  • Die Personen, die miteinander sprechen, halten schon mit unruhigen Blicken Ausschau nach einem anderen Kontaktpartner.
  • Kontaktsuchende gehen mit einem vollen Teller auf einen anderen zu und essen während des Gespräches.
  • Der Kontaktsuchende kritisiert die Veranstaltung und findet nur Dinge, die ihm nicht gefallen. Hier wird sich sein Gegenüber fragen, warum er überhaupt da ist.
  • Rauchen ist eine Möglichkeit ins Gespräch mit jemand zu kommen. Aber nur dann, wenn dieser ebenfalls raucht. Rauchen während der Kontaktaufnahme stört jeden Nichtraucher.
  • Der Gesprächspartner wird in ein langes Gespräch verwickelt. Weder Sie noch er haben dann die Gelegenheit weitere Kontakte zu knüpfen.

Mehr zum Networking finden Sie in meinem Artikel: Networking für Projektleiter:
Kontakte knüpfen, pflegen und nutzen
http://www.projektmagazin.de/magazin/abo/artikel/2007/1607-3.html

Networking: Der Wissenspool des Projektmanagers

Sonntag, Mai 6th, 2007

Networking im Projektmanagement hilft Ihnen eine persönlichen Wissenspool aufzubauen. Auf diesen können Sie zurückgreifen, wenn Sie einen Tipp, Rat oder Hilfe brauchen. Networking funktioniert aber nur dann, wenn Sie sich an die ungeschriebenen Regeln halten.
Die zehn wichtigsten davon sind: 

  • Halten Sie sich bei den Kontakten im Netzwerk an die guten Manieren. Dazu gehört Höflichkeit, Zuvorkommen und für die Gelegenheit passendes Verhalten.
  • Seien Sie Aufmerksam. Denken Sie immer für den anderen mit. Respektieren sie die anderen so, wie Sie auch erwarten, respektiert zu werden. Wenn Sie sich beim Networking wohl fühlen, wird sich dieses Gefühl auch auf ihre Partner übertragen.
  • Pflegen sie ihre Kontakte kontinuierlich. Versprechen Sie nur dann etwas, wenn sie es auch einhalten können. Wer einmal etwas zugesagt hat, sollte sich auch daran halten. Dazu gehört auch Pünktlichkeit. Vereinbaren sie deshalb auch nur Termine, die sie auch einhalten können.
  • Erweisen Sie den anderen Gefälligkeiten. Kleine Gefälligkeiten erhalten den Kontakt. Damit zeigen sie, dass Sie an andere denken. Das Geben und Nehmen in einem Netzwerk fängt immer mit dem Geben an.
  • Wenn Sie über andere reden, beurteilen Sie nicht deren Verhalten. Berichten Sie positives über andere, über Dinge dies diese getan haben. Kritik an anderen ist in einem Netzwerk tabu. Diese bringt Sie schnell in den Ruf, dass man ihnen nichts anvertrauen kann und man wird zu Ihnen auf Abstand gehen.
  • Nutzen sie die Beziehungen nicht zu ihrem Vorteil aus. Wenn andere merken, dass sie Networking nur zu ihrem Nutzen betreiben, werden sie den Kontakt abbrechen.
  • Seine Sie aktiv. Kontakte im Netz entstehen nicht von alleine. Sie müssen diese aktiv herbeiführen. Auch Kontakte pflegen sich nicht von alleine. Denken Sie immer daran, dass das Netzwerk von der Energie lebt, die Sie hineingeben.
  • Suchen Sie Gemeinsamkeiten. Das Verbindende Element in einem Netzwerk sind die Gemeinsamkeiten der Netzwerkpartner. Je mehr sie davon haben, umso stabiler wird das Netzwerk.

Mit dem Telefon Kontakte knüpfen

Donnerstag, März 22nd, 2007

Networking besteht darin, Kontakte mit Menschen zu knüpfen, die man nicht kennt. Dazu gibt es vielfältige Anlässe wie zum Beispiel dieser: „Ich gebe Dir mal die Telefonnummer von einem Bekannten von mir. Er interesssiert sich auch für alle Themen im internationalen Projektmanagement.“ Dies ist eine typische Situation bei der Sie den Kontakt nur über das Telefon aufnehmen können.
Was ist die Ausgangssituation bei der Kontaktaufnahme?

Die Situation: Der Angerufen kennt den Anrufer nicht und möchte deshalb möglichst schnell wissen von wem er angerufen wurde und worum es geht. Zur Vorbereitung eines solchen Gespräches müssen Sie berücksichtigen, dass Sie einen Aufhänger für das Gespräch benötigen um das Interesse zu wecken. Nur wenn Sie mit dem Gespräch auch ein klares Ziel verfolgen, kann der Angerufene den Nutzen des Gespräches nachvollziehen.

Was ist dabei die beste Vorgehensweise? 

  • Nennen Sie den eigenen Namen und ggf. den ihres Unternehmens.
  • Teilen Sie mit, von wem die Telefonnummer stammt, Presseartikel, Intranetkontakt oder Empfehlung.
  • Versdeutlichen Sie das Anliegen Ihres Anrufs.

Bei dem Gespräch sollte man darauf achten, ob der Gesprächspartner Zeit hat. Merkt man, dass der Anruf ungelegen ist, sollte man schnell zu Ende kommen und um einen neuen Termin bitten. Möchte man mit dem Angerufenen im Gespräch bleiben, dann kann man am Ende versuchen einen Gesprächsfaden zu knüpfen indem man ein gemeinsames Thema anspricht. Hier merkt man dann schnell, ob der andere an einem Gespräch interessiert ist oder nicht.

 

Mind Maps machen Netzwerke sichtbar

Donnerstag, März 8th, 2007

Jeder von uns betreibt Networking. Selbst wenn ihm dies nicht bewusst ist. Wir haben Kontakte geknüpft, gepflegt und genutzt. Dies geschieht meist zufällig und wenig bewusst. Das neue am professionellen Networking ist, sein Netzwerk nicht zufällig entstehen zu lassen, sondern systematisch aufzubauen und zu pflegen. Dies beginnt damit, dass Sie sich ihr bereits bestehendes Netzwerk vor Augen führen. Eine gute Methode, dazu ist, dies auf eine Blatt Papier als Mind Map aufzuzeichnen.

So gehen Sie hier vor:

  1. Nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier. Schreiben Sie in die Mitte des Blattes Ihren Namen und zeichnen Sie eine Kreis darum.
  2. Nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier. Schreiben Sie in die Mitte des Blattes Ihren Namen und zeichnen Sie eine Kreis darum.

  3. Dann Zeichnen Sie an den Kreis Striche; dies sind die sogenannten Äste. Jeder Ast trägt einen Namen. Zum Beispiel Schulfreunde, Nachbar, ehemalige Kollegen, Vereinsfreunde oder Geschäftspartner.
  4. Zeichnen Sie an die Äste weitere Striche. Daran schreiben Sie die Namen der Menschen, die Sie kennen oder kennen gelernt haben. Je mehr Namen Sie hier aufschreiben können umso besser.

Nach etwa einer halben Stunde haben Sie Ihr persönliches Netzwerk sichtbar vor Augen.