Archive for the ‘Emotionale Intelligenz’ Category

Emotionale Intelligenz im Projekt

Sonntag, August 10th, 2008

Zwei Projektleiter, zwei verschiedene Arten das Projekt anzupacken und deren unterschiedliche Erfolge. Der eine führt akribisch einen Projektplan, macht ein umfangreiches Reporting und weiß immer genau, wo das Projekt steht. Jede Entscheidung ist durch eine Entscheidungstabelle abgesichert.

Der andere erarbeitet die Vorgehensweise mit dem Team, redet viel mit den Stakeholdern und entscheidet scheinbar in jeder Situation richtig. Im ersten Projekt arbeiten die Mitarbeiter unter Druck und die Stakeholder haben manchmal das Gefühl, dass sie trotz eines umfangreichen Reportings nicht wirklich wissen, was im Projekt los ist.

Im anderen Projekt ist das Team motiviert und Steakholder haben, obwohl sie keine detaillierten Informationen haben, diffus subjektiv gefühlt die Überzeugung dass alles gut läuft. 

Daniel Goleman, ein amerikanischer Psychologe, hat durch seinen Begriff der emotionalen Intelligenz die Erklärung für diese unterschiedlichen Vorgehensweisen geliefert. Wir haben nicht nur eine kognitive Intelligenz, so seine These, sondern auch eine emotionale, die auf eine ganz andere Weise unser Handeln bestimmt. Und uns in vielen Fällen erfolgreicher macht, als wenn wir uns nur auf die kognitive Intelligenz verlassen.

Die folgende Gegenüberstellung enthält die charakteristischen Merkmale für (kognitive) und für emotionale Intelligenz:

Gefühle zeigen im Projekt

Mittwoch, Mai 7th, 2008

Die Begriffe Gefühle und Logik scheinen auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein. Ist gefühlsmäßiges Arbeiten nicht gerade das Gegenteil eines rationalen logischen Vorgehens? Der schweizer Psychoanalytiker Luc Chompi hat diesen scheinbaren Widerspruch aufgelöst. Gefühle sind zwar an sich unlogisch und spontan, aber ihre Wirkung auf unser Denken und Handeln lässt sich konkret beschreiben. Und dies kennen wir aus der Projektpraxis selbst. Ein verärgerter Auftraggeber sieht in jedem Wort des Projektleiters nur Negatives. Selbst bei Erfolgen wird noch das „Haar in der Suppe“ gesucht. Andererseits wissen wir auch: Ein freudiges und gut gelauntes Projektteam ist nicht nur motiviert, sondern sieht selbst in schlechten Nachrichten noch einen positiven Kern.

Kennen wir die Logik unserer Gefühle und die der Stakeholder im Projekt, können wir ihre Reaktionen besser einschätzen. Und wir können sogar in begrenztem Rahmen auf ihre Gefühle einwirken und damit auch Einfluss auf deren Denken und Handeln nehmen. Wie dies geht, zeigt mein neuer Artikel im Projekt Magazin.

Themen des Artikels sind:

  • Gefühle – Filter der Wahrnehmung
  • Arten von Gefühlen
  • So wirken Gefühle
  • Emotionen in Worten

Hier geht es zum Artikel im Projektmagazin

Das Projekt Magazin unterstützt seine Leser in allen Stadien der Projektarbeit: von der Projektplanung bis hin zur erfolgreichen Projektabwicklung. Es ist das führende deutschsprachige Fachmagazin für Projektmanagement mit über 12.000 Abonnenten.

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Emoticons mach deutlich, was wir fühlen

Sonntag, März 16th, 2008

„Bleiben Sie auf der Sachebene!“ Ist ein Ratschlag vieler Trainer. Dies hat seine Berechtigung. Der größte Teil der Kommunikation im Projekt dient dazu Informationen auszutauschen, damit der Kommunikationspartner seine Arbeit tun kann. Jedoch ist dies kein Allheilmittel für alle Situationen. Manchmal möchten wir nicht nur die Sache mitteilen, sondern auch unseren Gefühlszustand. Und dieses Bedürfnis hat sich schon in den Anfangstagen der elektronischen Kommunikation gezeigt.

Am 19. September 1982 schlug Scott E. Fahlman, Informatikprofessor an der Carnegie Mellon University und Erfinder der Emoticons, in einem Bulletin Board der Carnegie Mellon University vor, ein aus ASCII-Zeichen gebildetes Signet eines seitwärts nachgebildenden Lachens (:-))zu benutzen, um ironische Darstellungen und Witze zu kennzeichen. Dieser Vorschlag verbreitete sich über das Arpanet bis zum Xerox-Forschungszentrum PARC (Kalifornien). In der Folge entstanden weitere Symbole und Zeichen.

Die Bezeichnung Emoticon ist eine Wortkreuzung, gebildet aus Emotion und Icon. Sie sind Zeichenfolgen aus normalen Satzzeichen), um in der schriftlichen elektronischen Kommunikation Stimmungs- und Gefühlszustände auszudrücken.

Emoticon sind ein gutes Mittel, um Gefühle selbst in kurzen SMS Nachrichten mitzuteilen.
Die folgenden Emoticons stehen für:

  • „🙂“: Freude
  • „🙁„: Trauer
  • „>-(„: Wut
  • <-)„: Interesse

Mehr Informationen zu Emoticons finden Sie in der Wikipedia:


Kognitive Intelligenz

Emotionale Intelligenz

Nachdenken, Grübeln

Assoziieren

Alle Fakten sammeln

Neue Ideen finden

Sinn erkennen

Sinn stiften

Nach Logik entscheiden

Entscheiden nach Versuch und Irrtum

Zeit und Ruhe

Tempo, Ungeduld

Von Kopf her

Aus dem Bauch heraus

Harte Fakten

Weiche Informationen

Analytisch

Ganzheitlich

Vom Verstand geleitet

Nach Gefühl

Links hemisphärisch

Rechts hemisphärisch

Wenn und Aber

Hier und jetzt

Abwägen

Spontan entscheiden

Denken

Empfinden

Prüfen, Überprüfen

An die Richtigkeit der eigenen Entscheidung glauben

Worte und Zahlen

Menschen und Situationen

Vergangenheit verstehen

In die Zukunft hineinwirken

Logik

Psycho-Logik

Kalt, klar

Warm, verschwommen

Distanziert

Eingebunden

Egozentrisch

Gruppenorientiert

Isoliert

Verbunden

Verstand

Gefühl

Bildung

Herzensbildung