Archive for the ‘Buchtipps’ Category

Grundlagen des Projektmanagement – Mein neues Buch ist auf dem Markt

Freitag, August 27th, 2010

Der GABAL Verlag gab mit im letzten Jahr die Möglichkeit nach meinem Buch zu den weichen Faktoren im Projektmanagement – den Soft Skills – auch ein Buch zu den harten Faktoren – den Methoden und Techniken des Projektmanagements – zu schreiben.

Dieses Buch war für mich persönlich eine Herausforderung. Denn dieFrage war: Lässt sich das komplexe und vielschichtige Wissen des Projektmanagements, wie es zum Beispiel im PM BOK® des PMI Instituts beschrieben ist, in 180 Seiten leicht verständlich zusammenfassen. Ob dies gelungen ist, werden jetzt die Leser des Buches beantworten. Einige haben dies schon getan. In der Endphase der Manuskripterstellung habe ich über 20 Probeleser, wie ich Sie nenne, gewonnen. Diese haben das Manuskript gelesen und mir viele Hinweise gegeben, wie das Buch verbessert werden kann.

Das Schreiben eine Buches ist auch immer ein Projekt. Jedoch ein Projekt der besonderen Art. Den Projektleiter, Auftraggeber und Projektmitglied fallen in vielen Phasen in einer Person zusammen.

Projekt initialisieren – Die Projektidee entsteht und der Auftrag wird geklärt: In dieser Phase gibt sich der Autor selbst den Auftrag ein Buch zu schreiben. Er definiert Ziel und Inhalt. Ergebnis ist ein Exposé. Und dies ist sozusagen ein Angebot für den Kunden: Den Verlag.

Projekt planen – Der Auftrag ist erteilt und der Projektplan erstellt: Der Autor als Auftraggeber wird hier zum Projektleiter. Er zerlegt das Thema in viele Kapitel, jedes für sich ein Arbeitspaket und plant wann er die einzelnen Kapitel schreiben will.

Projekt ausführen und steuern – Das Buch wird geschrieben, überwacht, dass alles im Plan läuft und die Erstellung des Manuskriptes gesteuert. Schreiben – Eine kreative Phase? Ja, aber nur zum Teil. Denn Schreiben ist ein konsequente und oft auch harte Arbeit. Damit ein Buch zum Abgabetermin fertig wird vergleicht man immer den geplanten Fortschritt mit den tatsächlich produzierten Seiten. Richtig beruhigt ist man erst dann, wenn das Manuskript in der ersten Fassung fertig ist.

Projekt abschließen – Das Manuskript abgeben und alle guten Ideen aufschreiben, die man für ein nächstes Buch nutzen kann. Nur ein gutes Manuskript hat Aussicht auf Erfolg. Diese Wahrheit kannte ich. Aber wie weiß ein Autor, ob sein Manuskript gut ist. So holte ich mir ein Feedback von potentiellen Lesern und Fachleuten und arbeitete fleißig nach. Und dann endlich konnte ich die Mail an den Verlag schreiben. „Ich übergebe Ihnen hiermit das Manuskript.“

So wie im echten Projektmanagement legt beginnt dann das Ordnen des übriggeblieben Materials, das Sammeln der Ideen für weitere Veröffentlichungen und das Persönliche Review: Was ist beim Schreiben diese Buches gut gelungen? Was ging es gerade noch einmal gut? Und was sollte ich beim nächsten Mal genauso und was auf keinen Fall genauso machen.

Rückblickend war es gut, dass ich mich bei meinem „Buchprojekt“ an die Prinzipien gehalten haben, die ich im Buch meinen Lesern empfehle.

Mehr über das, was im Buch selbst steht erfahren Sie in der Intranetseite zu Buch:

www.grundlagen-projektmanagement.bohinc.de

Buchtipps:

Cover Projektmanagement Cover Grundlagen des Projektmanagements Cover Karriere machen ohne Chef zu sein

Tomas Bohinc
Projektmanagement
Soft Skills für Projektleiter
ca. 200 Seiten, 15 X 21,5
Hardcover mattkaschiert
ISBN 3-636-01305-X
ca. EUR D 19,90 / sFR 33,90 /

Im Buch blättern
Zum Buch
Tomas Bohinc
Grundlagen Projektmanagement
Methoden, Techniken und Tools für Projektleiter
186 Seiten, 15 X 21,5
Hardcover mattkaschiert
ISBN 3869361212
EUR 17,90

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Zum Buch
Tomas Bohinc
Karriere machen ohne Chef zu sein –
Praxisratgeber für eine erfolgreiche Fachkarriere
192 Seiten,
15 X 21,5
Hardcover mattkaschiert
ISBN 3-636-01305-X
EUR D 19,90 / sFR 33,90 /
ISBN 10: 3897498073
ISBN 13: 978-3897498075


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Tomas Bohinc
Soft Skills –
der Schlüssel zum Erfolg in der Fachkarriere. Die besten Methoden und Tools für Praktiker. Sofort einsetzbar im Projekt und Arbeitsalltag.
ca. 250 Seiten
Kartoniert
Sprache: Deutsch
EUR D 19,80 /
ISBN: 978-3-8006-3618-1

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Das Wichtigste zuerst: Gestalten Sie Texte und Präsentationen nach dem „Pyramide Principle“ von Barbara Minto

Samstag, Mai 24th, 2008

Texte bestehen aus Wörtern, Sätzen und Textabschnitten. Je übersichtlicher dieser für den Leser geordnet sind, umso leichter ist der Text zu verstehen. Wie strukturiert man ein Thema? Diese Frag stellte sich Barbara Minto, als Beraterin von Mc Kinsey & Company. Dort befasste sie sich  hauptsächlich mit dem Erstellen von Berichten  und stellte fest, dass viele Autoren schon beim logischen strukturieren des Themas Probleme haben. Ihre Antwort darauf ist das Prinzip der Pyramide.

In ihrem „Pyramide Principle“, beschreibt sie eine Denk-und Kommunikationstechnik mit der Themen eine logische Struktur gegeben werden können. Ihre Idee ist dabei ganz einfach: Das Thema wird vom Übergreifenden zum Speziellen entwickelt. Die Hauptthese wird dabei Ebene für Ebene in immer kleiner Denkcluster gegliedert. Dadurch entsteht eine Denkstruktur, welche die Form einer Pyramide hat. Ein Beispiel für eine solche Struktur ist in Abbildung # dargestellt. Entscheidend dabei ist, dass in jeder Ebene die gesamte Aussage vorhanden ist. Jedoch auf einer immer größeren Abstraktionsebene. Der Vorteil für den Empfänger der Nachricht ist: Er schon am Beginn des Textes die zentrale Aussage. In den nachfolgenden Informationen erhält er dann die Details, die er sofort in den Zusammenhang einordnen kann.

Mit den folgenden Links finden Sie mehr Informationen zum Prinzip der Pyramide

Internetseite von Barbara Minto

Pyramid Principle, das Pyramiden-Prinzip von Barbara Minto. Eine Zusammenfassung, vollständige Erklärung von Pyramidenprinzip

Storyline: Die Struktur der künftigen Präsentation

Struktur: Das Pyramiden-Prinzip

The Minto Pyramid Principle or the case for hierarchically structured thinking
and communication…, von Wolfgang Gatterbauer, Vienna, November 4, 2005

Rezension des Buches: Das Prinzip der Pyramide von Barbara Minto

Buch

Gefühle zeigen im Projekt

Mittwoch, Mai 7th, 2008

Die Begriffe Gefühle und Logik scheinen auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein. Ist gefühlsmäßiges Arbeiten nicht gerade das Gegenteil eines rationalen logischen Vorgehens? Der schweizer Psychoanalytiker Luc Chompi hat diesen scheinbaren Widerspruch aufgelöst. Gefühle sind zwar an sich unlogisch und spontan, aber ihre Wirkung auf unser Denken und Handeln lässt sich konkret beschreiben. Und dies kennen wir aus der Projektpraxis selbst. Ein verärgerter Auftraggeber sieht in jedem Wort des Projektleiters nur Negatives. Selbst bei Erfolgen wird noch das „Haar in der Suppe“ gesucht. Andererseits wissen wir auch: Ein freudiges und gut gelauntes Projektteam ist nicht nur motiviert, sondern sieht selbst in schlechten Nachrichten noch einen positiven Kern.

Kennen wir die Logik unserer Gefühle und die der Stakeholder im Projekt, können wir ihre Reaktionen besser einschätzen. Und wir können sogar in begrenztem Rahmen auf ihre Gefühle einwirken und damit auch Einfluss auf deren Denken und Handeln nehmen. Wie dies geht, zeigt mein neuer Artikel im Projekt Magazin.

Themen des Artikels sind:

  • Gefühle – Filter der Wahrnehmung
  • Arten von Gefühlen
  • So wirken Gefühle
  • Emotionen in Worten

Hier geht es zum Artikel im Projektmagazin

Das Projekt Magazin unterstützt seine Leser in allen Stadien der Projektarbeit: von der Projektplanung bis hin zur erfolgreichen Projektabwicklung. Es ist das führende deutschsprachige Fachmagazin für Projektmanagement mit über 12.000 Abonnenten.

http://www.projektmagazin.de/

Praxisratgeber für Fachkarriere gibt auch Tipps für eine Projektleiterkarriere

Samstag, März 1st, 2008

Mein neues Buch „Karriere machen ohne Chef zu sein“ ist ein Praxisratgeber für  Fachexperten, Vertriebsmitarbeiter, Berater und natürlich auch für Projektleiter.

Zu einer erfolgreichen Projektleiterkarriere gehören drei Dinge:

  • Eine Karriereplanung mit der Sie eine langfristige Strategie für ihre berufliche Zukunft entwickeln, ein Alleinstellungsmerkmal ausbilden und Ihre Kernkompetenzen kontinuierlich und eigeninitiativ stärken.
  • Die Fähigkeit zum beruflichen Wechsel: Mit ihr finden Sie attraktive Stellen, sind erfolgreich in Bewerbungsverfahren und schaffen es, sich schnell und effektiv in neue Aufgaben einzuarbeiten. 
  • Und natürlich muss der Arbeitsmarkt Ihre Unentbehrlichkeit und ihre attraktive Berufsbiografie wahrnehmen können – darum gehört Trommeln zum Karrierehandwerk: Selbstmarketing und Networking sorgen dafür, dass Sie und Ihre Spezialisierung in aller Munde sind.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf meiner Webseite zum Buch:
www.fachkarriere-machen.de

So gestalten Sie die Teamauflösung

Freitag, November 23rd, 2007

Zur Aufgabe des Projektleiters gehört es nicht nur, den Start eines Teamentwicklungsprozesses zu organisieren, sondern auch sein Ende. Für diese oft vernachlässigt Aufgabe habe ich für das Projektmagazin in seiner 22. Ausgabe Tipps zusammengestellt.
In diesem kurzen Artikel erhalten Sie Informationen über die folgenden Aspekte bei der Teamauflösung:

  • Warum es wichtig ist, ein Projekt nicht nur sachlich abzuschließen, sondern auch die sozialen Bindungen im Team.
  • Ihre Aufgaben als Projektleiter bei der Teamauflösung
  • Wie Sie einen Workshop zur Teamauflösung gestalten, bei dem die Lernerfahrungen der Teammitglieder sichtbar gemacht und dokumentiert werden.
    Den Tipp finden Sie im Projektmagazin.

Hier gehts zum Tipp.

Das Projektmagazin ist deckt alle wichtigen Themen und Trends zum Projektmanagement ab. Einen großen Raum nehmen auch Artikel zu Soft Skill Themen im Projektmanagement ein. Es hat 11 000 Abonnenten und ein Archiv mit 750 nach Themen geordneten Artikeln. Die Bücherrubrik präsentiert aktuelle Projektmanagement-Literatur mit zahlreichen Rezensionen.

Manche mögen’s weich

Samstag, Oktober 27th, 2007

So lautet der Titel des Titelthemas des Hochschulanzeigers der FAZ. Die 82. Ausgabe des Hochschulanzeigers zeigt für Studenten und Berufsanfänger auf, wie wichtig Soft Skills in der heutigen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft sind. Wer sich gut verkauft, überzeugend auftritt und mit unterschiedlichen Menschen klarkommt ist eindeutig im Vorteil. Der Artikel ist eine kurze, aber unfassende Darstellung der Bedeutung von Soft Skills im heutigen Unternehmensalltag.

Hier ein kurzer Auszug aus der Titelankündigung im Hochschulanzeigers:

Softskills „sind in aller Munde: Wer Erfolg haben will, behaupten Personaler und Karriereratgeber, muss über Soft Skills verfügen. In einer Umfrage hielten 93 Prozent der befragten Unternehmen Schlüsselqualifikationen für den Berufseinstieg genauso wichtig oder wichtiger als Fachwissen. In die gleiche Kerbe schlägt der Bund Deutscher Arbeitgeber. Er beklagt, dass deutsche Ingenieure zwar ein sehr gutes Know-how haben, aber in der Regel leider keinerlei Führungskompetenz. Und schließlich bestätigt der Blick in die Stellenanzeigen, wo die Prioritäten liegen: Gefragt sind Tugenden wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Verantwortungsbewusstsein.
Wer Erfolg haben will, behaupten Personaler und Karriereratgeber, muss über Soft Skills verfügen. In einer Umfrage hielten 93 Prozent der befragten Unternehmen Schlüsselqualifikationen für den Berufseinstieg genauso wichtig oder wichtiger als Fachwissen. In die gleiche Kerbe schlägt der Bund Deutscher Arbeitgeber. Er beklagt, dass deutsche Ingenieure zwar ein sehr gutes Know-how haben, aber in der Regel leider keinerlei Führungskompetenz. Und schließlich bestätigt der Blick in die Stellenanzeigen, wo die Prioritäten liegen: Gefragt sind Tugenden wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Verantwortungsbewusstsein.
Folgende Themen stellt der „ultimative Soft Skill Guide“ der FAZ dar:

  • Was heißt schon belastbar?
  • Und wo liegen Ihre Stärken?
  • Soft Skills unter der Personalerlupe
  • Zu soft für die richtige Karriere?
  • Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans

Mehr Infos 

Der F.A.Z.-Hochschulanzeiger ist eine Zeitung für den Fach- und Führungsnachwuchs und bietet ein breites Spektrum an Informationen zum Thema Campus und Karriere. Seit über zehn Jahren ist er ein Ratgeber für alle Studenten, Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger, die mehr über Branchen und Unternehmen wissen wollen, die auf der Suche nach ihrem zukünftigen Arbeitgeber sind oder Tipps für die Bewerbung brauchen.

Paul Watzlawicks „Menschliche Kommunikation“

Samstag, Juni 23rd, 2007

Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Ist wohl der bekannteste Satz von Paul Watzlawick. Es ist das erste seine fünf Axiome über Menschliche Kommunikation mit denen er die Kommunikationstheorie revolutionierte. Der Grundstein für ein neues Verständnis in der zwischenmenschlichen Kommunikation war gelegt.

Paul Watzlawick
Paul Watzlawick, geboren am  25. Juli 1921 in Villach/Kärnten, Österreich und erst kürzlich, am 31. März 2007, in Palo Alto, Kalifornien verstorben,  war ein Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Autor und Philosoph. Er studierte Philologie und Philosophie an der Universität Venedig. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung in Psychotherapie am C.-G.-Jung-Institut in Zürich. Über San Salvador, wo er den Lehrstuhl für Psychotherapie bis 1960 inne hatte, kam er ins kalifornische Palo Alto. Die praktischen Erfahrungen, die Watzlawick zur Formulierung seiner Kommunikationstheorie veranlassten, gewann er bei der Erforschung der Kommunikation schizophrener Patienten.In Deutschland wurde der aus Österreich stammende Soziologe auch durch seine populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Kommunikationstheorie und über den radikalen Konstruktivismus bekannt. Er lebte und arbeitete in seiner Wahlheimat Kalifornien.
Eine seiner bekanntesten Bücher trägt den Titel „Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. Hier entwickelte er seine Kommunikationstheorie. Es ist ein Klassiker der Kommunikationspsychologie! Hier werden, auf fundierter systemtheoretischer Grundlage, fünf Axiome der menschlichen Kommunikation entwickelt, erläutert und in ihren praktischen Auswirkungen besprochen. 

Die fünf Axiome sind:
In einer sozialen Situation kann man nicht nicht kommunizieren.
Sobald zwei Personen sich gegenseitig wahrnehmen können, kommunizieren sie miteinander. Da Verhalten kein Gegenteil hat, man sich also nicht nicht verhalten kann, ist es auch unmöglich, nicht zu kommunizieren.
Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt.
Jede Kommunikation enthält über die reine Sachinformation (Inhaltsaspekt) hinaus einen Hinweis, wie der Sender seine Botschaft verstanden haben will und wie er seine Beziehung zum Empfänger sieht (Beziehungsaspekt).
Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktionen der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt.
Kommunikation verläuft vielmehr kreisförmig. Niemand kann genau angeben, wer beispielsweise bei einem Streit wirklich „angefangen hat“. Anfänge werden nur subjektiv gesetzt als sogenannte „Interpunktionen“.
Menschliche Kommunikation ist digital und analog. Nicht nur das gesprochene Wort (in der Regel digitale Kommunikation), sondern auch die nonverbalen Äußerungen (z. B. Lächeln, Wegblicken,…) teilen etwas mit.
Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär.
Eine symmetrische Beziehungsform meint, dass die Beziehung Ungleichheiten vermindern will (Streben nach Gleichheit). Bei komplementären Beziehungen ist die Grundlage die Unterschiedlichkeit der Partner, einer ist primär, der andere sekundär.
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Weiter Informationen finden Sie in der Wikepedia 

Ich bin o.k. – Du bist o.k – Der Klassiker zur Transaktionsanalyse von Thomas A. Harris

Samstag, Juni 9th, 2007

Ein Spruch der in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts die Runde machte. Aber dieser Spruch ist auch ein bekannter Buchtitel. Verfasst hat dieses Buch mit dem populären Titel
Thomas A. Harris. Der Facharzt für Psychiatrie und Professor für Psychiatrie an der Universität von Arkansas hat mit diesem Buch Ich bin o.k.  Du bist o.k. dazu beigetragen die Transaktionsanalyse populär zu machen. Sein Buch über die Transaktions-Analyse ist das Ergebnis einer zehnjährigen Arbeit. Sein System erläutert Harris mit zahlreicher Beispiele aus der Praxis.
Die Transaktionsanalyse beschreibt die Kommunikation zwischen zwei Partner, die jeweils als Sender oder Empfänger von Botschaften agieren. Die Botschaften sind in diesem Modell Transaktionen. Die Wirkung der Transaktion wird durch den jeweiligen Zustand, dem Ich-Zustand, von Sender und Empfänger bestimmt. Die Kommunikation und deren Wirkung ist nach diesem Modell eine Reaktion auf eine Transaktion.
Nach dem Modell der Transaktionsanalyse ist jeder Mensch durch drei Persönlichkeitselemente bestimmt. Diese nennt Berne Ich-Zustände. Sie wirken so, als hätte jeder Mensch drei unterschiedliche Persönlichkeiten in sich, zwischen denen er in seinem Leben hin und her pendelt. Sie können sogar von Minute zu Minute wechseln. Die drei Persönlichkeitszustände sind:
* Eltern-Ich
* Erwachsenen-Ich und
* Kindheits-Ich.
Das Eltern-Ich vermitteln die Eltern ihren Kindern von Geburt an, indem sie diesen sagen, wie sie sich in der einen oder der anderen Situation verhalten sollen. Sie bestimmen damit auch, wie ihre Kinder denken, empfinden und wahrnehmen. Die gesammelten Eltern-Ich-Aufzeichnungen aus der frühen Kindheit stellen das angelernte Lebenskonzept eines Menschen dar und können nicht mehr gelöscht werden.
Das Kindheits-Ich hat sich im Laufe unserer Lebensgeschichte als erstes ausgeprägt. Auf negative Erfahrungen reagiert es mit Überraschung, Schrecken, Schmerz und Angst. Auf positive Erfahrungen mit Freude, Spaß, Sorglosigkeit, Glück, Wohlbehagen, Kreativität und Spontaneität. So wie sich im Erwachsenen-Ich die Eltern wieder finden, so ist im Kindheits-Ich, die eigene Kindheit abgebildet.
Das Erwachsenen-Ich unterscheidet sich von diesen beiden Ich-Zuständen grundlegend. Es hat sich während unserer eigenen Entwicklung herausgebildet. Es ist die Form der Persönlichkeit, auf die wir bewusst Einfluss nehmen können. Mit dem Erwachsen-Ich entscheiden wir, welche Reaktionen des Eltern- und Kindheits-Ichs in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen zur Geltung kommen. 

Harris beschreibt in anschaulichen Beispielen die vier Grundeinstellungen aus dem Alltagsleben, die das Verhalten aller Menschen bestimmen. Er wendet sein System an auf Probleme in der Ehe und bei der Kindererziehung, auf psychische und geistige Störungen, auf Aggression und Gewalt, auf die Generationskonflikte, auf Vorurteile gegenüber Minderheiten, auf Fragen der Kreativität, Schwierigkeiten in der Pubertätszeit, ethische und religiöse Überzeugungen und internationale Spannungen.
Das Buch ist ein Klassiker der Kommunikationsliteratur. Dass ich jedem Projektleiter empfehle. Mit den in diesem Buch beschriebenen Muster können viele Kommunikationssituationen im Projekt erklärt werden. Und mehr Verständnis in der Kommunikation führt bekanntlich dazu auch besser agieren zu können.

Mehr über die Transaktionsanalyse können Sie aus der Wikipedia erfahren.

Vera Birkenbihls Stroh im Kopf

Sonntag, Mai 27th, 2007

Das Buch Stroh im Kopf markiert einen Wendepunkt wie die Entedeckung Galiles, dass die Erde Rund sein. Vor dem Erscheinen waren alle davon überzeugt, dass wir ein Gehirn haben. Heute weiß jedes Kind, dass das Gehirn zwei Hälften hat, die vollkommen unterschiedliche Dinge wahrnehmen und verarbeiten:

Die linke Gehirnhälfte denkt in Worten. Dabei geht sie linear vor. Jeder Gedanke wird Schritt für Schritt abgearbeitet. Sie analysiert Dinge und denkt wissenschaftlich, indem sie Gesetzmäßigkeiten erkennt, Regeln ableitet und Modelle entwickelt. Die rechte Gehirnhälfte kann wortlos denken. Ihr Denken ist sprunghaft. Während eines Gedankens kann blitzartig ein ganz anderer Gedanke auftauchen. Sie denkt in Bildern.  

Aus dieser wissenschaftlichen Erkenntnis leitete Vera F. Birkenbihl Ihre Methode des gehirngerechten Arbeitens ab. Vera F. Birkenbihl ist die Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten. Sie studierte in den USA Psychologie und Journalismus. Seit 1969 entwickelt sie Lerntechniken auf Basis der Hirnforschung. Seit ihrer Rückkehr nach Europa Ende 1972 als freie Trainerin und Autorin tätig. Mitte der 80er Jahre erlangte sie einen grösseren Bekanntheitsgrad durch eine selbstentwickelte Methode des Sprachenlernens, die verspricht, ohne das Pauken von Vokabeln auszukommen. Die Methode stellt ein konkretes Fallbeispiel gehirn-gerechten Lernens dar. „Gehirn-gerecht“ ist das bekannteste Schlagwort, mit dem Vera F. Birkenbihl ihre Methoden bewirbt. Ihr bekanntestes Sachbuch „Stroh im Kopf?“ erscheint bereits in der 46. Auflage (runderneuert ab der 36. Auflage) und ist mit etwa 700.000 verkauften Exemplaren einer ihrer Longseller. 

Dieses Buch der Leiterin der Erfinderin des Gehirngerechten Arbeitens liefert den Schlüssel zum besseren Gedächtnis: Nur wer bewusst wahrnimmt und begreift, kann dieses Wissen später leichter wieder abrufen. „Wir erzeugen dieses bessere Ergebnis mit weit weniger Aufwand als früher! Wir brauchen nämlich keinesfalls mehr zu tun, sondern im Gegenteil: weniger, dies aber bewusst und unter Ausnutzung der Arbeitsweise des Gehirns“. Doch wie setzt man sich bewusst mit Themen oder Begriffen auseinander? Sie stellt sich das individuelle Wissen als Netz vor, das ständig erweitert und optimiert werden soll. Es müssen also immer neue Fäden geknüpft und mit den alten verbunden werden. Ist das Lerngebiet so neu, dass es keine Anknüpfungspunkte an das persönliche Wissensnetz gibt, können zunächst Hilfsfäden (Eselsbrücken) konstruiert werden. Sind neue Informationen dann richtig in vorhandene Kenntnisse integriert, werden sie später schneller und besser wieder abgerufen. Das Buch selbst ist gehirngerecht geschrieben. Der umfangreiche Praxisteil des Buches hilft mit zahlreichen Experimenten und Übungs-Aufgaben, dieses gehirn-gerechte Arbeiten zu trainieren. 

Wer in Projekten will, dass seine Präsentationen von Zuhören gut aufgenommen werden, Workshopergebnisse besser behalten und Texte leichter lesbar sind, kommt ohne die Erkenntnisse und methodischen Hinweise von Vera F. Birkenbihl nicht mehr aus.
Mehr über Vera F. Birkenbihl finden Sie in der Wikipedia. Dort ist auch ein Verzeichnis mit Ihren wichtigsten Büchern hinterlegt.
Zur Wikipedia 

Miteinander reden: Der Kommunikationsklassiker von Schulz von Thun

Donnerstag, März 29th, 2007

Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun, Professor am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg für Beratung und Training, veröffentlichte 1981 ein Buch unter dem Titel „Miteinander reden – Klärungen und Störungen“ Hier stellte er  das Kommunikationsquadrat, das grundlegende Kommunikationsmodell mit den „vier Schnäbeln“ (des Senders) und den „vier Ohren“ (des Empfängers) dar. Dieses Modell hat wie kein anderes die Kommunikationstrainings beeinflusst. Selbst in Schulen wird heute dieses grundlegende Modell der menschlichen Kommunikation vermittelt. Mit diesem Buch wurde Kommunikationspsychologie populär.
Geglückte Kommunikation hängt nicht nur vom „guten Willen“ ab, sondern auch von der Fähigkeit zu durchschauen, welche seelischen Vorgänge und zwischenmenschlichen Verwicklungen ins Spiel kommen, wenn Ich und Du aneinandergeraten. Dies ist die Botschaft des Erfolgskommunikationspsychologen. Das Buch „Miteinander reden 1“ enthält das Handwerkszeug für Analysen typischer Störungen und Anleitungen zur Selbstklärung, zur Sach- und Beziehungsklärung. Wenn jemand etwas von sich gibt, dann enthält seine Mitteilung vier psychisch bedeutsame Seiten Selbstoffenbarung, Sachinhalt, Beziehungshinweis und Appell. Von den typischen Problemen, die mit jedem dieser vier Aspekte verbunden sind, greift dieser Band diejenigen auf, die uns alle mehr oder minder stark beschäftigen.
Dieser erste Band entwickelte sich, vor allem in den neunziger Jahren, zu einem Standardwerk. Die Trilogie „Miteinander reden“ erzielte inzwischen eine zweifache Millionenauflage. Der zweite Band erschien 1989 und nahm die Unterschiede zwischen den Menschen in den Blick, der dritte Band erschien 1998 mit den Untertitel „Das Innere Team und situationsgerechte Kommunikation“.

Mehr Buchtipps zu Soft Skills im Projektmanagement finden Sie hier:
http://www.systemische-organisations-beratung.de/softskills/literatur/index.htm