Archive for the ‘Allgemein’ Category

Graue Mäuse werden durch Selbstmarketing bunt

Freitag, August 24th, 2007

Graue Mäuse sind Projektleiter, die so gut wie nie auffallen. Sie machen einen guten Job, nur bemerkt es keiner. Sie haben sich daran gewöhnt, dass manche Ihre Ergebnisse als die eigenen verkaufen. Sie sind wie das Aschenputtel, das darauf wartet, als Star erkannt zu werden.
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr Unternehmen Ihre Qualitäten als Projektleiter erkennt. Egal wie gut Ihre Leistung ist, es wird Ihnen nichts helfen, wenn diejenigen, die über Ihren beruflichen Aufstieg entscheiden Ihre Leistung nicht kennen. Möglicherweise heften sich sogar Kollegen oder Chefs Ihre Leistung an das eigene Revers. Dann haben Sie gearbeitet, jedoch andere ziehen ihren Nutzen daraus.
Der Geheimtipp, mit dem Sie dies ändern können ist Selbstmarketing. Treten Sie dort auf, wo die Entscheider über Ihren beruflichen Erfolg sich über die Mitarbeiter informieren. Dort stellen Sie sich möglichst positiv dar.
Sie haben die folgenden Wege, sich über die Kommunikationskanäle der Entscheider zu informieren:

  • Beobachten Sie, wo sich die wichtigen Leute im Unternehmen informieren.
  • An welchen Meetings nehmen die Entscheider teil und ihre Berater teil?
  • Welche Berichte lesen die Chefs?
  • Wer sind Multiplikatoren?
  • Welche Art von Information wird bevorzugt?
  • Mit welchen Informationen können Sie eine positive Wirkung erzielen.

Beobachten Sie, welche Personen Entscheider um sich scharen und knüpfen Sie zu diesen Kontakte.

Menschen für sich gekonnt einnehmen

Donnerstag, Juni 21st, 2007

„Der Projektleiter Anton hat aber einen großen Einfluss“ so oder ähnlich äußern sich Menschen über andere Menschen, deren Fähigkeit Menschen zu beeinflussen sie bewundern. Dabei glauben sie daran, dass diese ein Naturtalent hätten. Die ist jedoch nur zum Teil richtig. Einfluss auf Menschen zu nehmen, dass kann man lernen.
Einfluss zu haben und auszuüben ist in Projekten eine wichtige Fähigkeit. Nur dann, wenn Sie als Projektleiter Einfluss auf Ihr Team und die Stakeholder haben, können Sie die Ziele des Projektes durchsetzen.
Hier sind einige Strategien, wie Sie Menschen gezielt beeinflussen können:
Vorteile betonen: Stellen Sie den Vorteil Ihrer Vorgehensweise oder Ihres Produktes in den Vordergrund, wie zum Beispiel in der folgenden Formulierung: „Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist…“
Vertrauen herstellen: Menschen glauben Ihnen mehr, wenn sie Ihnen Vertauen. Formulierungen mit denen Sie Vertrauen erzeugen können sind: „Meine Erfahrung ist…“ oder Im letzen Projekt hat diese Vorgehensweise sehr gut funktioniert.“
Seinen Sie transparent in Ihren Aussagen: Sagen Sie, warum sie etwas vorschlagen oder fordern. Mit der folgenden Formulierung können Sie eine solche Aussage einleiten: „Meine Motivation ist…“
Benutzen Sie logische Argumente: Was logisch nachvollziehbar ist, ist glaubwürdig. „Die Zahlen belegen, dass…“ Dies ist eine Formulierung, mit der Sie eine Behauptung nachvollziehbar machen.
Setzen Sie auf die Beziehung: Einfluss bekommen Sie nur, wenn Sie eine Beziehung zu Ihren Gegenüber haben. Gehen Sie deshalb wie in der folgenden Formulierung auf die Gefühle Ihres Gesprächspartners ein. „Ich verstehe Ihre Gefühle …“
Sprechen Sie Tatsachen klar aus: Je klarer Sie in Ihren Aussagen sind, desto nachhaltiger betonen Sie Ihren Standpunkt. Eine Formulierung hierfür ist: Für dieses Problem gibt es nur diese Lösung!“
Eröffnen Sie Perspektiven: Wenn es Ihnen gelingt, Menschen für eine Sache zu begeistern, haben Sie deren Einfluss gewonnen. Ein Mittel hierzu sind Visionen: „Meine Vision ist…“
Zeigen Sie Selbstbewusstsein: Menschen folgen gerne starken Menschen und Stärke zeigen Sie durch Selbstbewusstsein, wie durch die folgende Formulierung: „Ich habe nicht den geringsten Zweifel an…“
Seinen Sie optimistisch: Optimisten folgt man gerne. Sie geben Sicherheit und strahlen Erfolg aus. Drücken Sie Ihren Optimismus deutlich aus: „Ich bin absolut sicher, dass…“ 

So knacken Sie den Business-Code

Mittwoch, Mai 30th, 2007

Petra Projetzki öffnete Ihre E-Mails und Sie fand eine große Überraschung in Ihrem Eingangspostfach: „Sehr geehrte Frau Projektzki, ich lade Sie herzlich zu unserer diesjährigen Projektleitertagung ein. Spannende Vorträge und eine interessante Abendveranstaltung warten auf Sie. Der Dress-Code für diese Veranstaltung ist Business Casual.“ So sehr wie Sie ich über diese Einlandung freute, so verzweifelt machte Sie der Dress-Code. „Was soll ich nur anziehen. Diese Frage beschäftigte Sie den ganzen Tag.
Dabei wäre die Antwort ganz einfach gewesen. Hier ist die Lösung des Dress-Codes:

  • casual wear / Freizeitkleidung: Hier sind Sie mit einem Hemd oder T-Shirt, Jeans, sportlichen oder sonstigen bequemen Röcken (Damen) oder  Hosen (Herren) gut angezogen. Im Sommer oder in südlichen Ländern können Damen auch kurze Rücke und Herren auch Bermudas oder Shorts tragen.
  • smart casual / gehobene Freizeitkleidung: Hier sollte die Dame ein Kostüm oder einen Hosenanzug tragen und der Herr einen Anzug oder Kombination. Geschlossene Schuhe sind nicht zwingend. Und die Herren können auch Ihre Krawatte zu Hause lassen.
  • business casual: Hier zieht man sich an wie im Büro; also Hemd oder Bluse, Jackett, Für die Herren ist eine Krawatte nicht zwingend. Ihre Jeans sollten Sie bei diesem Dresscode zu Hause lassen.
  • business attire / Businesskleidung: Hier sind Kostüm, Business-Anzug, Bluse Hemd und Krawatte Pflicht.

 

Ungeschriebene Regeln beim Small Talk

Dienstag, Mai 22nd, 2007

Small Talk ist eine wunderbare Gesprächsform, wenn man Menschen zum ersten Mal trifft. Ein leichtes unverbindliches Gespräch, bei dem doch eine erste Beziehung entsteht. Auch kann man schon viele Gemeinsamkeiten mit seinem Gesprächspartner entdecken. Jedoch nur, wenn man sich an die ungeschriebenen Regeln des Small Talk hält. 

  • Tabu für die ersten Kontakte sind Politik, Religion, Krankheiten.
  • Tabu ist auch Kritik am Essen und an den Gastgebern,
  • Ehe- oder Partnerschaftsprobleme, Sex, Geld und Geschäfte, sind ebenfalls nicht für einen Small Talk geeignet.
  • Gut kommt bei Ihrem Gesprächspartner auch nicht an, wenn dieser ein Arzt ist und Sie von ihm eine kostenlose Konsultation erbitten oder ihm Ihre Krankengeschichte erzählen.
  • Das Gleiche gilt auch für Anwälte. Bitte Sie diese nicht gleich beim ersten Gespräch um eine kostenlose Rechtsberatung!
  • Ebenso sollten Sie sich von Tratsch und Klatsch distanzieren. Denn irgendwann fragt sich Ihre neue Bekanntschaft sicherlich, wann und bei welcher Gelegenheit sie an der Reihe ist und von Ihnen durchgehechelt wird.

Zungenbrecher trainieren eine deutliche Aussprache

Mittwoch, April 25th, 2007

„Sie nuscheln“ ist ein Feedback, dass niemand gerne bekommt. Nuscheln ist ein Zeichen für eine undeutlichen Aussprache. Projektleiter, die möchten, dass ihre Worte gehört werden, sollten ein solches Feedback zum Anlass nehmen etwas für Ihre Aussprache zu tun. Sogenannte Zungenbrecher wie der Satz „Der Potsdamer Postkutscher putzt den Potsdamer Postkutschkarren“ sind gute Übungsmöglichkeiten. Trainieren Sie jeden Tag einen Zungebrecher. Schon nach kurzer Zeit wird sich Ihre Aussprache wesentlich verbessern. Den Trainingseffekt können Sie noch verstärken, wenn Sie dabei einen Gegenstand zwischen die Zähne nehmen.
Hier ist eine Auswahl von Zungenbrechern zum Üben:   

  • Allergischer Algerier, algerischer Allergiker.
  • Bäcker Braun backt braune Brezeln.  Braune Brezeln backt Bäcker Braun.
  • Es reiten dreiunddreißig Reiter flott und munter den Berg dreiunddreißigmal hinauf und herunter.
  • Esel essen Nesseln nicht, Nesseln essen Esel nicht.
  • Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz.
  • Wenn hinter Griechen Griechen kriechen, kriechen Griechen Griechen nach.
  • Hinter Hermanns Hannes Haus hängen hundert Hemden raus, hundert.
  • Wer karrt den klappernden Ratterkarren durch das knarrende Karrengatter?
  • Der mürrischer, murrende, knurrende, klapperdürre Ratterkarrenkarrer.
  • Die Katzen kratzen im Katzenkasten, im Katzenkasten kratzen Katzen.
  • wenn Lautenspieler laut die Lauten schlagen,
    drum spielen heute laute Lautenspieler leise Laute,
    weil manchen Leuten vor den lauten Lautenlauten graute.
  • Wenn mancher Mann wüsste, was mancher Mann wär, gäb mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr‘.
  • Mischwasserfischer heißen Mischwasserfischer, weil Mischwasserfischer im Mischwasser Mischwasserfische fischen.
  • Sechs sächsische Säufer zahlen zehn tschechische Zechen.
  • Wenn du Trottl zu mir Trottl Trottl sagst, sag ich Trottl zu dir Trottl so lange Trottl, bis du Trottl zu mir Trottl nie mehr Trottl sagst, du Trottl!
  • In Ulm, um Ulm und um Ulm herum.
  • Wer nichts weiß und weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der, der nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß.
  • Der Zweck hat den Zweck den Zweck zu bezwecken, und wenn der Zweck den Zweck nicht bezweckt, dann hat der Zweck überhaupt keinen Zweck.

Müssen Projektleiter abends länger arbeiten?

Dienstag, Februar 6th, 2007

Nein. Denn es ist längst keine Tugend mehr als Letzter das Büro zu verlassen um seinen Fleiß zu zeigen. Vielmehr zeigt man heute Professionalität, wenn man sein Tagespensum in einer angemessenen Zeit erledigt. Darüber hinaus gewinnt man dadurch auch noch genügend Zeit sich zu regenerieren und ist wieder fit für den nächsten Tag.

Mit den folgenden Tipps verhindern sie, dass lästige Zeitfresser Ihnen den verdienten Feierabend rauben:

  • Beginnen Sie morgens pünktlich und beginnen Sie sofort mit der Arbeit. Kein Kaffee, kein Schwätzchen, kein Rundgang. Damit haben Sie mindesten eine Viertelstunde gespart.
  • Fertigen Sie eine Liste mit allen Aktivitäten an, die am Tag erledigt werden müssen. Dies verhindert, dass Sie sich verzetteln.
  • Kommt etwas Dringendes dazwischen, dann setzen sie es oben auf die Liste. Erledigen Sie dies sofort. Dann haben Sie den Kopf frei für ihre anderen Aufgaben.
  • Schieben Sie Lästiges gerne auf, dann arbeiten Sie die Liste einmal in der Woche von unten ab. So haben auch lästige Jobs eine Chance.

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www.softskills-fuer-projektleiter.de

Viele Fragen, wenig Zeit.

Montag, Februar 5th, 2007

Die Präsentation dauerte länger als geplant. Jetzt bleiben nur noch wenig Zeit für eine Fragerunde. Doch schon als Sie die Folie mit den Satz: „Ihre Fragen bitte!“ aufgelegt hatten, meldeten sich schon drei Teilnehmer. Was tun, damit jetzt die Fragerunde nicht auufert.

Die folgende Ankedote könne Sie erzählen, wenn sie den Teilnehmern verdeutlichen wollen, dass sie sich in der Fragerunde auf das Wesentliche zu beschränken:

„Mullah Nasrudin – der orientalische Till Eulenspiegel – eröffnete einen Kiosk und hängte ein Schild auf: „Für 5 Pfund werden 2 Fragen über einen beliebigen Gegenstand beantwortet“. Ein Mann, der 2 dringende Fragen hatte, übergab sein Geld und sagte: „5 Pfund ist ziemlich teuer für 2 Fragen, nicht wahr?“ „Ja“, sagte Nasrudin, „und die zweite Frage?“ ·

Die zweite Möglichkeit ist, die Zuhörer scherzhaft zu ermahnen: „Ich hoffe, Sie gehen nicht so verschwenderisch mit Ihren Fragen um. Wir haben nur bis … Uhr Zeit; da sollten wir uns auf das wirklich Wichtige konzentrieren.“

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Killer-Phrasen: Der Tod jeder Projektpräsentation

Dienstag, Januar 30th, 2007

Hans H., Projektleiter, ist in einem wichtigen Meeting. Die Key Player des Projektes sind versammelt und lassen sich über das Projekt informieren. Hans H. beendet gerade seine Präsentation und zeigt die letzte Folie : « Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit – Ihre Fragen bitte.“ Er denkt eigentlich habe ich die Präsentation ganz gut hinbekommen. Dann meldet sich ein Teilnehmer zu Wort: „Das, was Sie hier vorgestellt haben ist gut und schön, aber viel zu teuer.“

Dies ist eine typische Killer-Phrase. Sie lösen Sprachlosigkeit und Verwirrung aus. Sie wollen die Argumentation killen, um eine sachliche Auseinandersetzung über das Thema zu verhindern. Die Motive für Killer-Phrasen sind vielfältig. Der Teilnehmer ist verärgert, fühlt sich bedroht durch das Projekt oder will einfach mal „Dampf ablassen“.

Drei Möglichkeiten gibt es auf Killer-Phrasen zu reagieren:

 

Vorgriffstaktik: Damit nimmt man eine mögliche Killer-Phrase vorweg und formulier den Einwand selbst: „Sie könnten jetzt meinen der Preis für das Projekt sei zu hoch. Bedenken Sie jedoch…“

 

Bumergang-Methode: Man bestätigt die Richtigkeit der Argumente des Teilnehmers, nutzt jedoch die Worte für die eigene Argumentation: „Sie haben Recht, der Preis für das Projekt liegt im oberen Bereich. Und gerade weil dies so ist, kann ich Ihnen garantieren, dass das Projekt in Time and Budget beendet wird.

 

Fragen: Der Teilnehmer wird durch eine Gegenfrage veranlasst seinen Standpunkt zu erläutern: „Sie sagen, der Preis sei zu hoch. Bitte erklären Sie mir, warum der Preis zu hoch ist und welche Vergleichspreise Sie im Auge haben.“

 

Auf die folgenden Killer-Phrasen sollte man gefasst sein:

  • „Das haben wir noch nie gemacht.“
  • „Das ist teuer.“
  • „Das geht nicht mehr.“
  • „Wir brauchen das nicht.“
  • „In der Praxis taugt das nicht.“
  • „Darüber lohnt es sich nicht zu sprechen.“
  • „Wer sagt das denn?“
  • „Das löst unser Problem nicht.“
  • „Das ist falsch.“
  • „Das war so nicht abgesprochen.“
  • „Darum geht es doch gar nicht.“
  • „Das ist bei uns nicht durchsetzbar.“

Netzwerke im Projektmanagement: Kontakte knüpfen, pflegen und nutzen für den Erfolg im Projekt

Montag, Januar 29th, 2007

Der Job eines Projektleiters ist abwechslungsreich und immer wieder spannend. Viele Situationen im Projekt sind selbst für erfahrene Projektleiter neu. Viele haben hier die Erfahrung gemacht, dass ihnen Kollegen weiterhelfen konnten. Sei es auch nur, indem diese jemand kannten, der einen Rat wusste. Immer wieder sind es Kollegen, die man schon seit Jahren kennt, auf man bauen kann, wenn es eine Überraschung im Projekt gibt.
Die Kontakte zu solchen Kollegen sollte man nicht dem Zufall überlassen. Networking ist Form, die Antworten auf die folgenden Fragen gibt:
Auf welche Weise kann ich die Erfahrungen meiner Kollegen systematisch nutzen?
Wie lerne ich neue Kollegen kennen und kann mein Netzwerk ausbauen?
Was muss ich können, um schnell in Kontakt mir anderen mir fremden Leuten zu kommenDas Projektmanagement ist eine eigenständige Organisation in der Organisation. Hier gibt es eigene Gesetze und eine eigene Dynamik. Wissens- und Informationsflüsse laufen nicht mehr nur über die Organisation, sondern auf eigenen Wegen zwischen den Projekten. Es ist dabei nicht vorhersehbar, welche Information und welches Wissen wer benötigt. Das Bedürfnis nach Wissen entsteht in den Projekten und die Anfragen müssen an beliebige andere Projekte gerichtet werden können. Dies kann nur dann funktionieren, wenn sich die Projekte oder zumindest die Projektleiter untereinander vernetzen. In Netzwerkenknüpfen Projektleiter Kontakte, gehen Beziehungen ein, tauschen Informationen aus und helfen sich gegenseitig. Unter Networking versteht man die systematische Beziehungspflege zwischen Freunden, Kollegen, Geschäftspartner und Förderern. Kontakte zu anderen Menschen werden dabei systematisch gesucht, Beziehungen aufgebaut und langfristig gepflegt. Die Netzwerkpartner haben dabei die offene Absicht sich gegenseitig zu fördern um daraus einen Vorteil zu ziehen.  

Einige Plattformen für das Netzewerken im Projektmanagement sind in der folgendne Internetseite zu finden: 

http://www.softskills-fuer-projektleiter.de/networking

 

Welche Soft Skills braucht ein Projektleiter?

Sonntag, Januar 28th, 2007

Ein Projekleiter ist erfolgreich wenn er sein Projekt „in time and budet“ beendet. Aber wann gelingt im dies? Sicher, wenn er seinen Projektauftrag gut ausgehandelt hat, die Arbeitspakete gut strukuriert waren und das Projekt gut geplant wurde. Aber vor allem auch dann, wenn es ihm gelang sein Projektteam zu motifieren und die Beteiligten im Projekt, wie den Lenkungsausschuss und die Stakeholder, gut einzubeziehen. Dazu braucht er Soft Skills.

Die Wikepedia definiert Soft Skills so:

„Der Begriff Soft Skills umfasst eine nicht genau definierte Reihe von menschlichen Eigenschaften, Fähigkeiten und Persönlichkeitszügen, die für das Ausüben eines Berufs auf (Mitarbeiter und) Kunden bezogen nötig oder förderlich sind.

Deutsche Begriffsverwandte sind Schlüsselqualifikationen und Querchnittskompetenzen, in einem weiteren Sinne auch soziale Kompetenzen oder soziales Verhalten.“

Ein erfolgreicher Projektleiter besitzt die folgenden Soft Skills:

Kommunikation: Er kommuniziert engagiert; fasst Ergebnisse zusammen; stellt Fragen, um Sachverhalte zu klären, Der erfolgreiche Projektleiter ein geschätzter Gesprächspartner für Mitarbeiter und Kunden.
Kooperation: Er bildet dauerhaft enge Kundenbeziehungen; berät und coacht andere; verfügt über gutes Verhandlungsgeschick; trifft klare Entscheidungen. Der erfolgreiche Projektleiter lädt die Teammitglieder und die Beteiligten im Projekt ein, sich bei Entscheidungen zu beteiligen.
Einfühlungsvermögen: Er hat Empathie für kulturelle Unterschiede; hört anderen zu. Der erfolgreiche Projektleiter reflektiert sein eigenes Verhalten und das der anderen.
Integrationsfähigkeit: Er entwickelt nachhaltig Lösungsansätze in verfahrenen Situationen. Der erfolgreiche Projektleiter geht Kompromisse für das übergeordnete Ziel ein.
Teamfähigkeit: Er ist anpassungsfähig in relevanten Gruppen; fordert das Team zu kollektiven Problemlösung auf; respektiert die Meinungen und Grenzen anderer; überträgt Verantwortung auf das Team. Der erfolgreiche Projektleiter misst das Team an gemeinsam definierten Zielen und geht Risiken für sein Team ein.
Motivation: Er unterstützt Kollegen in ihrer Arbeit und Entwicklung; setzt sich und anderen Ziele; zeigt Eigeninitiative; agiert als Vorbild für die Mitarbeiter. Der erfolgreiche Projektleiter fördert die positive Einstellung zum Projekt
Kontaktfreudigkeit: Er handelt offen und transparent; geht auf andere zu; kann soziale Kontakte schnell knüpfen Der erfolgreiche Projektleiter pflegt ein stabiles Netzwerk unter seinen Kollegen. 
Konfliktfähigkeit: E geht konstruktiv mit schwierigen Situationen um und meistert sie mit wenig fremder Unterstützung; erkennt Konflikte und Störungen; nutzt seine eigenen Stärken. Der erfolgreiche Projektleiter greift Konflikte konstruktiv auf und löst sie durch einen win-win Situation.