Archive for the ‘Allgemein’ Category

Unser innere Einstellung bestimmt, was wir hören

Samstag, Juni 21st, 2008

Reden wir nicht alle immer wieder aneinader vorbei! Eine Erkenntnis die ich in vielen Gesprächssituationen beobachtet habe. Warum hören Leute immer wieder Dinge heraus, die der andere nie gesagt hat?

Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort:

Jeder von uns ignoriert Informationen. Denn unser Gehirn muss aus der Vielzahl von Sinneseindrücken, die auf es einströmen, die herausfiltern, die Wichtig sind. Deshalb arbeitet unser Gehirn so, dass es neue Informationen immer mit bereits bekannten verknüpft. Dies sogenannten Kommunikationsfilter werden durch unseren Kulturkreis, unser Elternhaus und unsere Erfahrungen geprägt.

Wenn wir wissen, welche Denkmuster unsere Wahrnehmung in der Kommunikation prägen, können wir unsere Filter verändern.
Damit schaffen wir dann die Basis für eine offenere auf unseren Kommunikationspartner ausgerichtete Kommunikation.

Uns so verändern Sie Ihre Kommunikationsfilter:

  • Überprüfen Sie während eines Gespräches, welche Denkmuster Sie bestimmen.
  • Machen Sie sich klar, welche Filter die Kommunikation negativ beeinflussen.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Sind meine Annahmen richtig?
  • Welche Klischees und Stereotypen bestimmen meine Wahrnehmung?
  • Welche Denkstrukturen beeinflussen mich?
  • Revidieren Sie Ihre Denkstrukturen aufgrund der neuen Erfahrungen.

Trainieren Sie ihre Stimme

Freitag, April 25th, 2008

Sprechen ist uns nicht angeboren. Jeder, der ein Kind hat weiß dies. Denn wie lange dauert es bis der Nachwuchs das erste Wort sagt, den ersten richtigen Satz und letztlich flüssig spricht. Aber auch dann ist es noch nicht perfekt. Gut zu sprechen zu lernen ist eine Lebensaufgabe und sollte immer wieder trainiert werden.
Mit der Sprechweise verleihen wir unseren Äußerungen Nachdruck und erzeugen eine hoffentlich positive Wirkung bei anderen. Durch die Veränderung der Klangfarbe heben wir Bedeutungsnuancen hervor, durch die Stimmlage bestimmen wir die Fülle und Lautstärke, mit der wir reden und mit dem Sprechtempo erleichtern oder erschweren wir unseren Zuhörern uns zu folgen.
Übung:
Lesen Sie einen Text und zeichnen diesen auf.

  1. So wie sie „normalerweise“ sprechen oder lesen-
  2. Dann verändern Sie nacheinander Klangfarbe, Stimmlage, Lautstärke, Betonung und Sprechtempo.
  3. Finden Sie heraus, mit welcher Klangfarbe, Stimmlage, Lautstärke und Betonung und in welchem Sprechtempo der Inhalt sich am besten vermitteln lässt.
  4. Lesen Sie den Text nochmals.

Gute Vorbereitung fuer wichtige Telefongespraeche

Donnerstag, März 27th, 2008

Viele Telefongespräche, die Sie als Projektleiter führen sind Routine. Gespräch mit Mitarbeitern, Zulieferern, Ansprechpartner und Fachleuten. Bei diesen Gesprächen greift man meist zum Hörer, ohne viel zu überlegen. Dies ist auch O.K., denn Sie finden meist im Gespräch schnelle den richtigen Anschluss und können Ihr Anliegen vorbringen. Manchmal jedoch gibt es Telefongespräche, von deren Ausgang viel abhängt. Zum Beispiel dann, wenn Sie mit dem Auftraggeber eine Änderung am Projektplan aushandeln wollen oder wenn Sie sich für ein neues Projekt interessieren. Für diese Gespräche sollten Sie sich gut vorbereiten, dennn von deren Ausgang hängt viel ab. 

So gehen Sie bei einem wichtigen Telefongespräch vor:

  • Legen Sie das Ziel Ihres Anrufs fest und was Sie nach dem Anruf erreicht haben wollen.
  • Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor.
  • Notieren Sie sich die Fragen schriftlich.
  • Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, ob er Zeit für das Gespräch hat.
  • Wählen Sie einen Ort an dem Sie ungestört und ohne Zeitdruck telefonieren können.
  • Falls Ihr Gesprächspartner keine Zeit hat, wird er einen Rückruf anbieten. Nennen Sie ihm eine dafür geeignete Zeit und Rufnummer.
  • Nutzen Sie für den Anruf keine ungünstigen Zeiten wie Montag, Freitag am Nachmittag oder die Mittagspause.
  • Sprechen Sie deutlich und nicht zu hastig. Vermeiden Sie lange Pausen und lassen Sie den Gesprächspartner ausreden. Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner mit dem Namen an. Falls Sie sich über die Aussprache nicht sicher sind, fragen Sie ihn danach.
  • Fassen Sie wichtigsten Aussagen am Ende des Gespräches schriftlich zusammen.

Unsere Stimmung dominiert unsere Wahrnehmung

Sonntag, März 9th, 2008

„Wer hat die Axt gestohlen?“ Dies ist eine Geschichte von LIA DSI, einem chinesischen Weisen. Mit ihr zeigt er, dass unsere Wahrnehmung nicht objektiv ist, sondern von unsere inneren Einstellung und Haltung abhängt.

Und hier ist die Geschichte:

„Es war einmal ein Mann, der hatte seine Axt verloren. Er hatte seines Nachbars Sohn im Verdacht und beobachtete ihn. Die Art, wie er ging, war ganz die eines Axtdiebes: sein Gesichtsausdruck war ganz der eines Axtdiebes: aus allen seinen Bewegungen und aus seinem ganzen Wesen sprach deutlich der Axtdieb. Zufällig grub der Mann einen Graben um und fand sein Axt. Am anderen Tag sah er seinen Nachbarsohn wieder. Alle seine Bewegungen und sein ganzes Wesen hatten nichts mehr von einem Axtdieb an sich.“

Was lernen wir daraus?

  • Achten auf deine Gefühle, innere Einstellung und Haltung?
  • Frage dich, in welcher Weise diese die Wahrnehmung von anderen Menschen beeinflusst?
  • Beurteile einen Menschen nicht, wenn du dich über etwas ärgerst.
  • Eine innere Einstellung, die durch Interesse und Neugier gekennzeichnet ist, öffnet unsere Augen und hilft uns unsere Umwelt noch am Besten einzuschätzen.

Neuer Blog rund um die Fachkarriere von Projektleitern und anderen Experten

Sonntag, Februar 24th, 2008

Karriere sind im Wandel. Es ist nicht allein die traditionelle Linienkarriere, die auf der Karriereleiter nach oben führt. Unternehmen brauchen Projektleiter mit hohem Expertenwissen und großer Projektmanagementkompetenz – und das ist die Chance für für alle die eine Projekteleiterkarriere anstreben. -eine Projektleiterkarriere eröffnet ihnen neue Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen.Zu einer erfolgreichen Fachkarriere als Projektleiter gehören drei Dinge:

  1. Eine Karriereplanung mit der Sie eine langfristige Strategie für ihre berufliche Zukunft entwickeln, ein Alleinstellungsmerkmal ausbilden und Ihre Kernkompetenzen kontinuierlich und eigeninitiativ stärken.
  2. Die Fähigkeit zum beruflichen Wechsel: Mit ihr finden Sie attraktive Stellen, sind erfolgreich in Bewerbungsverfahren und schaffen es, sich schnell und effektiv in neue Aufgaben einzuarbeiten.
  3. Und natürlich muss der Arbeitsmarkt Ihre Unentbehrlichkeit und ihre attraktive Berufsbiografie wahrnehmen können – darum gehört Trommeln zum Karrierehandwerk: Selbstmarketing und Networking sorgen dafür, dass Sie und Ihre Spezialisierung in aller Munde sind.

Mein neuer Blog zur Fachkarriere stellt gerade diese drei Punkte in den Mittelpunkt. 

Es ist ein Blog für alle,

  • die mehr über Fachkarrieren wissen wollen
  • die Tipps für Ihre eigene Karriere als Experte brauchen und
  • mehr über Expertennetworking wissen möchten.

Zum Blog kommen Sie über den Eintrag in der Blogrole oder über den folgenden Link: http://www.blog.fachkarriere-machen.de

Tipp: Meetings – So fördern Sie die aktive Teilnahme Ihrer Mitarbeiter

Freitag, Februar 15th, 2008

Montagmorgen 8 Uhr: Das wöchentliche Teammeeting beginnt – doch die Teilnehmer lassen Interesse und Engagement vermissen. Das ist in Projekten nicht ungewöhnlich, denn viele Mitarbeiter halten Meetings für überflüssig und sind der Ansicht, dass man sie nur von ihrer Arbeit abhält. Insbesondere, wenn die Zeit für die Erledigung ihres Arbeitspakets knapp wird, suchen sie einen Grund, um nicht am Meeting teilzunehmen.

Als Projektleiter können Sie dafür sorgen, dass die Teilnehmer aktiv in die Besprechung eingebunden werden. Welche Möglichkeiten Sie dazu haben, zeige ich in dem Tipp den ich für das Projektmagazin geschrieben habe.

In diesem Tipp erfahren Sie:

  • Wie Sie die Beteiligung der Teammitglieder in den Meetings fördern und
  • Wie Sie durch Fragen die Besprechung beleben.

Mit diesen einfachen Mitteln sogen Sie für ein konstruktives  Gesprächsklima bei dem auch unterschiedliche Interessen geäußert und ausgehandelt werden können.

Hier kommen Sie zum Tipp im Projektmagazin.

Das Projekt Magazin unterstützt seine Leser in allen Stadien der Projektarbeit: von der Projektplanung bis hin zur erfolgreichen Projektabwicklung. Es ist das führende deutschsprachige Fachmagazin für Projektmanagement mit über 11.000 Abonnenten.

So werden passive Teammitglieder aktiv

Mittwoch, Dezember 19th, 2007

Ist Ihr Team auch so:
Teammitglieder sitzen in den Projektmeetings und schweigen sich gegenseitig an
Drucksten herum, wenn sie nach ihrer Meinung oder nach dem Erledigungsstand von Arbeitspakten gefragt werden

  • Machen Dienst nach Vorschrift
  • Warten darauf, dass Sie ihnen haarklein sagen, was zu tun ist
  • Verschweigen Probleme und warten darauf, dass jemand diese für sie löst.

Nicht jedes Teammitglied ist so. Aber es gibt immer wieder einzelne Teammitglieder, die dieses Verhalten zeigen und diese stecken oft die anderen an.
In einer solchen Situation müssen Sie handeln. Hier ist ein Vorschlag, was Sie tun können:

  • Führen Sie persönliche Gespräche um den Grund für die Passivität herauszufinden.
  • Falls das Problem im Privaten oder Persönlichen liegt, Versuchen Sie dies zu lösen. Geben Sie Tipps, wo das Teammitglied professionelle Hilfen finden kann.
  • Helfen Sie dem oder den Teammitgliedern ihre Arbeit zu strukturieren. Definieren Sie Zwischenschritte und fragen Sie immer wieder freundlich aber bestimmt nach.
  • Falls alles nicht hilft: Nehmen Sie das Teammitglied aus dem Team.

Tipp: Unnütze Projektverlängerungen

Mittwoch, Dezember 5th, 2007

Projekte haben einen definierten Anfang und ein definiertes Ende. Jedoch nicht alle. Manche Projektteams sind aus emotionalen Gründen daran interessiert, ihre Tätigkeit fortzusetzen und die Projektdauer auszudehnen.

Das gilt besonders dann, wenn

  • sich die Teammitglieder gut verstehen,
  • das Projekt erfolgreich ist,
  • keine interessanten Folgeprojekte in Sicht sind oder
  • die Projektmitglieder nach Projektende keine neuen Aufgaben erwarten.

Die Mitarbeiter suchen dann eigenständig nach Arbeiten, um das Projekt fortzuführen. Außerdem grenzen sie sich stärker nach außen ab und kritisieren Kollegen, die das Team nach Erledigung ihrer Arbeitspakete verlassen möchten.
So müssen Projekte jedoch nicht Enden. Das Projektmagazin zeigt im Tipp wie Sie Laufzeitverlängerungen vorbeugen können.
Hier geht es zum Tipp
Das Projektmagazin deckt alle wichtigen Themen und Trends zum Projektmanagement ab. Einen großen Raum nehmen auch Artikel zu Soft Skill Themen im Projektmanagement ein. Es hat 11 000 Abonnenten und ein Archiv mit 750 nach Themen geordneten Artikeln. Die Bücherrubrik präsentiert aktuelle Projektmanagement-Literatur mit zahlreichen Rezensionen.
 

Networking: 7 Stufen führen zum Erfolg

Dienstag, November 27th, 2007

Networking macht jeder: Kontakte haben wir zu Arbeitskollegen, Freunden, Bekannten, den Verkäufern in den Geschäften, die wir regelmäßig besuchen. Aber werden wir durch diese Kontakte erfolgreicher in unserem Job. Erfolgreich werden Sie durch Ihre Kontakte nur dann, wenn Sie diese systematisch danach aussuchen, ob sie ihre berufliche Tätigkeit unterstützen, die besonders pflegen, welche den größten Nutzen haben können und wenn Sie ihre Kontakte auch wirklich nutzen.

Wenn Sie sich beim Networking an die folgenden 7 Schritte halten, steht ihrem Erfolg nichts mehr im Wege:

  1. Der Kontakt entsteht.
  2. Man erkennt, den Nutzen, den er hat und intensiviert ihn.
  3. Die Bekanntheit im Netzwerk wird durch diesen Kontakt größer.
  4. Netzwerkmitglieder loben und empfehlen Sie weiter.
  5. Es kommt zu Mund zu Mund Propaganda und Sie werden zu einer bekannten Persönlichkeit
  6. Es kommen indirekte Empfehlungen hinzu. Sie haben sich einen Namen im Netzwerk erworben.
  7. Sie sind erfolgreich.

So machen Sie beim Small Talk nichts verkehrt

Montag, August 27th, 2007

Wertfrei übersetzt man das englische ’small talk‘ heute am besten mit oberflächlicher Konversation. Zum ersten Mal verwendet hat das Wort der britische Politiker Philip Dormer Stanhope, dem Earl of Chesterfield, im Jahr 1751. Er suchte nach einem Synonym für ‚chit-chat‘. Auf Deutsch heißt dies soviel wie: Geschwätz oder Gerede.Small Talk ist aber mehr als nur eine oberflächliche Konversation. Es ist eine Gesprächsform, mit der sie sehr schnell eine Beziehung zu Ihrem Gegenüber aufbauen können. Jedoch nur, wenn Sie dabei auf die folgenden Dinge achten:
Sprechen Sie alle Themen nur kurz an: Es geht darum Gemeinsamkeiten zu finden. Und falls es keine gibt, dann wechseln Sie das Thema.
Seinen Sie nicht belehrend:. Das Ziel ist, den anderen kennen zu lernen. Niemand möchte aber belehrt werden. Damit erreichen Sie nur das Gegenteil Ihres Zieles
Erkunden Sie die Fähigkeiten des Gesprächspartners: Damit bekommen Sie heraus, in welchen Themen Ihnen Ihr Gesprächspartner helfen kann. Machen Sie auch Ihre Stärken deutlich, um sich für den Gesprächspartner interessant zu machen.
Strahlen Sie gute Laune aus: Das tun Sie am Besten, wenn Sie Lächeln. Halten Sie den Blickkontakt mit dem Gesprächspartner, damit fühlt dieser sich angesprochen und Sie zeigen ihm, dass Sie sich auf das Gespräch konzentrieren. So zeigen Sie Ihr Interesse und Ihre Wertschätzung.