Integration als Führungsprinzip

„Das sind die besten Führer, von denen – wenn sie ihre Aufgabe vollendet haben – alle Menschen sagen: Wir haben es selbst getan.“ Dieser Satz von Laotse beschreibt eine gute Führungskraft. Dies möchte jeder sein, doch wie erreicht man dies in einem Projekt. Eine Fähigkeit hierzu ist es, die verschiedenen Aufgaben, Menschen und Interessen in einem Projekt zu integrieren.

Der Projektleiter als Integrator verknüpft inhaltlich überzeugend und der Situation angemessen die Projektaufgabe mit dem Projektteam. Er strukturiert das Projekt und das Projekt so, dass ein Höchstmaß an Kooperation möglich ist, indem er die Teammitglieder an Entscheidungen partizipiert und in die Gestaltung des Projektes einbezieht. Dies beginnt bei der Festlegung des Inhalts und Umfangs des Projektes, geht über die Entwicklung des Projektplanes und reicht bis hin zur Entwicklung einer Projektkultur. Er ist selbst offen für Neues und regt die Projektmitglieder an, Ideen zu entwickeln und einzubringen.

Ein integrativer Führungsstil zeigt sich an den folgenden Merkmalen:

  • Der Projektleiter fällt Entscheidungen, indem er das Projektteam und andere Stakeholder einbezieht.
  • Er gibt den Projektmitglieder situationsbezogen ein Mitspracherecht.
  • Die Projektaufgabe und das soziale Systems des Projektes, vor allem das Projektteam, werden durch ihn integriert.
  • Er kann die Projektmitglieder für die Ziele des Projektes begeistern.
  • Der integrative Projektleiter fördert den wechselseitigen Gedankenaustausch
  • Er ist lernfähig, kreativ und kritikfähig.
  • Der integrative Projektleiter kooperiert und regt sein Team zur Kooperation an.

Sein Einfluss beruht auf seine Kompetenz, seinem Einfühlungsvermögen und der Fähigkeit situationsgerecht zu handeln.

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