So kommunizieren Sie erfolgreich

Kommunizieren Sie bewusst. Alles was wir tun, ist Kommunikation. Das was wir sagen macht oft nur ein Zwölftel bis ein Viertel der Kommunikation aus. Alles andere übermitteln wir als Selbstkundgabe, Beziehungsinformation oder Appell. Wir senden ständig verbale, nonverbale, beabsichtige oder unbeabsichtigte Botschaften aus. Angefangen von der Kleidung über die Körperhaltung bis hin zur Wortwahl und die Art und Weise, wie wir sprechen. Machen Sie sich bewusst, welche Botschaften Sie neben Ihrer Sachaussage vermitteln.

Unterstützen Sie Ihre Aussagen durch nonverbale Signale: Nachrichten sind mehr als Worte. Lautstärke, Tonfall, Blickkontakt, Körperhaltung und Kleidung verstärken Ihre Aussagen, schwächen Sie ab oder relativieren sie. Sie kommunizieren dann eindeutig, wenn Sachaussage, Selbstoffenbahrung, Beziehung und Appell im Einklang miteinander stehen.

Die Nachricht entsteht beim Empfänger: Kommen Ihre Botschaft immer so an, wie sie dies beabsichtigt haben? Wahrscheinlich nicht. Oft genug haben Sie beobachtet, dass ihr Gegenüber etwas anderes verstanden hat, als das, was Sie gesagt haben. Aus der Reaktion unseres Gegenübers erkennen wir, was von unserer Nachricht angekommen ist. Erst dann, wenn wir wissen, das der Gesprächspartner das verstanden hat, was wir sagen wollten, ist die Nachricht angekommen.

Hören Sie, was Ihr Gesprächspartner sagt: Erst wenn wir mit – und nicht nur zu – jemanden sprechen ist die Kommunikation geglückt. In einer guten Kommunikation geben wir Informationen und erhalten wir Informationen. Klar, jeder vertritt seinen Standpunkt klar und überzeugend. Doch wenn es dabei bleibt, entsteht keine Kommunikation, sondern nur ein Monolog. Hören Ihrem Gesprächspartner aufmerksam zu, damit das, was Sie sagen wollen, zu dem passt, was er sagt.

Achten Sie auf Ihre Kommunikationsfilter: Welche Bilder und Vorstellungen haben Sie von Ihrem Gesprächspartner und dem was er sagt? Korrigieren Sie Ihre Bilder, wenn sie nicht zum Gesprächsinhalt passen.

Kommunikation ist wie ein Tanz: Erst im Zusammenspiel der Beteiligten entsteht das Ergebnis. Daran hat jeder seinen Anteil. Dies ändert auch nichts daran, dass einer der Gesprächspartner führt. Aber führen heißt nicht bestimmen, sondern dem Gespräch eine Struktur geben, mit der der Sachinhalt in optimaler Weise vermittelt werden kann.

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