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Archive für September 2008
So kommunizieren Sie erfolgreich
22.9.2008 von Tomas Bohinc.
Kommunizieren Sie bewusst. Alles was wir tun, ist Kommunikation. Das was wir sagen macht oft nur ein Zwölftel bis ein Viertel der Kommunikation aus. Alles andere übermitteln wir als Selbstkundgabe, Beziehungsinformation oder Appell. Wir senden ständig verbale, nonverbale, beabsichtige oder unbeabsichtigte Botschaften aus. Angefangen von der Kleidung über die Körperhaltung bis hin zur Wortwahl und die Art und Weise, wie wir sprechen. Machen Sie sich bewusst, welche Botschaften Sie neben Ihrer Sachaussage vermitteln.
Unterstützen Sie Ihre Aussagen durch nonverbale Signale: Nachrichten sind mehr als Worte. Lautstärke, Tonfall, Blickkontakt, Körperhaltung und Kleidung verstärken Ihre Aussagen, schwächen Sie ab oder relativieren sie. Sie kommunizieren dann eindeutig, wenn Sachaussage, Selbstoffenbahrung, Beziehung und Appell im Einklang miteinander stehen.
Die Nachricht entsteht beim Empfänger: Kommen Ihre Botschaft immer so an, wie sie dies beabsichtigt haben? Wahrscheinlich nicht. Oft genug haben Sie beobachtet, dass ihr Gegenüber etwas anderes verstanden hat, als das, was Sie gesagt haben. Aus der Reaktion unseres Gegenübers erkennen wir, was von unserer Nachricht angekommen ist. Erst dann, wenn wir wissen, das der Gesprächspartner das verstanden hat, was wir sagen wollten, ist die Nachricht angekommen.
Hören Sie, was Ihr Gesprächspartner sagt: Erst wenn wir mit – und nicht nur zu – jemanden sprechen ist die Kommunikation geglückt. In einer guten Kommunikation geben wir Informationen und erhalten wir Informationen. Klar, jeder vertritt seinen Standpunkt klar und überzeugend. Doch wenn es dabei bleibt, entsteht keine Kommunikation, sondern nur ein Monolog. Hören Ihrem Gesprächspartner aufmerksam zu, damit das, was Sie sagen wollen, zu dem passt, was er sagt.
Achten Sie auf Ihre Kommunikationsfilter: Welche Bilder und Vorstellungen haben Sie von Ihrem Gesprächspartner und dem was er sagt? Korrigieren Sie Ihre Bilder, wenn sie nicht zum Gesprächsinhalt passen.
Kommunikation ist wie ein Tanz: Erst im Zusammenspiel der Beteiligten entsteht das Ergebnis. Daran hat jeder seinen Anteil. Dies ändert auch nichts daran, dass einer der Gesprächspartner führt. Aber führen heißt nicht bestimmen, sondern dem Gespräch eine Struktur geben, mit der der Sachinhalt in optimaler Weise vermittelt werden kann.
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Entspannen ohne Anspannung
14.9.2008 von Tomas Bohinc.
„ich muss mich entspannen.“ Wenn Menschen diesen Satz sagen, dann ist dies meist ein Schritt dazu Ihre Anspannung zu vergrößern. Zum Stress, der zu Anspannung geführt wird, vergrößert sich jetzt um den Stress, sich unbedingt entspannen zu müssen. Es ist paradox, je mehr jemand sich Entspannung wünscht, umso weniger erreicht er sie.
Dabei ist jedem intuitiv klar, dass entspannte Menschen leistungsfähiger sind. Das wissen wir auch von Raubtieren. Auch diese können ihre Kräfte nur dann bündeln und blitzschnell einsetzen, wenn sie entspannt sein. Angespannte Menschen dagegen nur ein Teil ihrer Fähigkeiten und ihres Könnens mobilisieren.
Kein Schauspieler betritt die Bühne, ohne vorher Entspannungsübungen zu machen. Im Geschäftsleben machen wir das Gegenteil. Wer Entspannungsübungen macht, ist eine Außenseiter. So bauen sich Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr um Jahr Verspannungen im Körper auf. Kontinuierlich bauen sich Muskeln im Schulter- und Nackenbereich auf, bis regelrechte Muskelpakete entstehen. Sie schränken die Bewegungsfreiheit ein und lassen Energie abfließen. Das Ergebnis: Man fühlt sich schwächer als man tatsächlich ist.
Entspannen – Aber wie?
Hier sind einige Vorschläge
Lokalisieren Sie Ihre Verspannungen: Dies können Sie tun, während Sie in Besprechungen teilnehmen, Auto fahren oder vor dem Computer sitzen. Gehen Sie im Geiste jede Muskelgruppe durch und stellen Sie fest, ob Sie verspannt ist. Ist sie dies, dann atmen Sie ein und aus. So lassen Sie die Muskelgruppe los und entspannt.
Dosieren Sie Ihre Energie: Man kann nicht den ganzen Tag mit 100 oder 120 Prozent arbeiten. Überlegen Sie sich, in welchen Situationen Sie tatsächlich Ihre ganze Energie brauchen und wo die Hälfte oder nur ein Viertel langt. Schaffen Sie sich Inseln auf denen Sie sich ausruhen können: Routine Telefonate, E-Mails bearbeiten oder immer wiederkehrende Meetings müssen Sie nicht zu 100 % fordern. Auch ein gelegentlicher Blick aus dem Fenster verschafft eine Erholungspause.
Atmen Sie richtig: Atmen Sie in den Bauch hinein. Dies merken Sie daran, dass sich Ihr Bauch hebt und senkt. Diese Entspannungsübungen können Sie auch während eines Meetings durchführen, ohne dass es die anderen Teilnehmer merken. Besonders leicht entspannen Sie, wenn Sie dabei Ihre Atemzüge zählen. (Dies sollten Sie dann nicht während eines Meetings tun. -:) )
Bewegen Sie Ihre Muskel: Die einfachste Variante dieser Übung ist, dass Sie Ihre Hände zu Fäusten Ballen, ganz fest anspannen und dann plötzlich loslassen. Bei der ausführlichen Variante machen Sie dies mit allen Muskeln. Der Trick dieser Übung liegt darin, dass Sie sich auf einzelne Körperteile konzentrieren und diese nacheinander durchbluten. Auf diese Weise kommt die Entspannung fast automatisch.
Finden Sie heraus, was Sie entspannt: Jeder Mensch entspannt auf eine andere Weise. Während die einen Musik hören treiben den anderen Sport oder gehen im Park spazieren. Wieder andere blättern Zeitschriften durch oder kaufen etwas ein. Wenn Sie wissen, was Sie entspannt, dann müssen Sie dieses nur tun, um entspannt zu sein
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