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Archive für April 2008
Trainieren Sie ihre Stimme
25.4.2008 von Tomas Bohinc.
Sprechen ist uns nicht angeboren. Jeder, der ein Kind hat weiß dies. Denn wie lange dauert es bis der Nachwuchs das erste Wort sagt, den ersten richtigen Satz und letztlich flüssig spricht. Aber auch dann ist es noch nicht perfekt. Gut zu sprechen zu lernen ist eine Lebensaufgabe und sollte immer wieder trainiert werden.
Mit der Sprechweise verleihen wir unseren Äußerungen Nachdruck und erzeugen eine hoffentlich positive Wirkung bei anderen. Durch die Veränderung der Klangfarbe heben wir Bedeutungsnuancen hervor, durch die Stimmlage bestimmen wir die Fülle und Lautstärke, mit der wir reden und mit dem Sprechtempo erleichtern oder erschweren wir unseren Zuhörern uns zu folgen.
Übung:
Lesen Sie einen Text und zeichnen diesen auf.
- So wie sie „normalerweise“ sprechen oder lesen-
- Dann verändern Sie nacheinander Klangfarbe, Stimmlage, Lautstärke, Betonung und Sprechtempo.
- Finden Sie heraus, mit welcher Klangfarbe, Stimmlage, Lautstärke und Betonung und in welchem Sprechtempo der Inhalt sich am besten vermitteln lässt.
- Lesen Sie den Text nochmals.
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Auf die Betonung kommt es an
19.4.2008 von Tomas Bohinc.
Ihre Stimme ist ein wichtiges Instrument in der Kommunikation. Nicht nur bei Präsentationen und Vorträgen, auch im Gespräch mit Anderen. Studien haben herausgefunden, dass mehr als ein Drittel des ersten Eindrucks durch die Stimme beeinflusst werden. Stimmlage, Sprechtempo, Betonung, Lautstärke und Klangfarbe de Stimme beeinflussen, wie Ihre Botschaft beim Empfänger ankommt.
Je nach dem, wie Sie einen Satz betonen, erhält er einen anderen Inhalt. Der Satz: Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will, kann durch die Betonung immer eine andere Bedeutung bekommen:
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Ich habe es nicht gesagt, sondern jemand anderes.
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Ich habe es ihm noch nicht gesagt, aber ich habe es vielleicht vor.
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Ihm habe ich es nicht gesagt, sondern jemand anderes.
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Bisher habe ich noch nicht gesagt und es ist fraglich, ob ich es überhaupt sagen will.
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Gesagt habe ich nicht, aber ich habe es geschrieben.
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Sie überlegt sich, ob sie ihn anrufen will.
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Sie will ihn nicht anrufen, sondern er sie.
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Ich habe ihm nie gesagt, dass er sie anrufen wird, sondern sie ihm schreiben will.
Ich habe ihm nie gesagt, dass sie ihn anrufen will:
Ich habe ihm nie geschrieben, dass sie ihn anrufen will, sondern sie ihn anrufen muss.
Wenn Sie die folgenden Tipps beherzigen, dann werden sie Schritt für Schritt sensibler für die Zwischentöne in ihrer Betonung und können dadurch ihre Botschaften besser an die Frau oder den Mann bringen:
- Achten Sie nicht nur darauf was Sie sagen, sondern auch darauf, wie Sie es sagen.
- Verfolgen Sie die Reaktion auf ihre Wort bei ihrem Gesprächspartner.
- Setzen Sie ganz bewusst, Betonung, Lautstärke, Stimmlage und Sprechtempo ein.
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Projekt Kick-off: Mehr als nur eine lästige Pflicht.
12.4.2008 von Tomas Bohinc.
Ausreden kein Kick-off-Meeting zu machen gibt es wie Sand am Meer: „Dafür haben wir keine Zeit.“ „Wir legen erst mal los, die Details klären wir später.“ „Wir haben kein Budget für ein Kick-off.“ Wozu ein Kick-off? Wir kennen uns doch alle.
Die Folgen dieses Versäumnisses merkt man dann im Verlauf des Projektes: Jeder hat ein anderes Verständnis über den Projektinhalt, Es wird Doppelarbeit gemacht und Projektmeetings sind mühsam und endlos, weil jedes kleine Detail besprochen und geregelt werden muss.
Jeder Fußballtrainer weiß: Nur durch eine Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel kann der Sieg errungen werden. Jeder Projektleiter sollte wissen, nur durch eine Kick-off, kann das Projekt erfolgreich zu Ende geführt werden.
Und dies sind die Themen, die in jedem Kick-off-Meeting besprochen werden sollten:
- Welche Erwartungen und Erfahrungen haben die Projektmitglieder?
- Was ist das Projektziel und was ist es nicht?
- Was ist im Projekt zu tun und wie wird es angepackt?
- Wie ist das Projekt organisiert und wie kommunizieren die Projektmitglieder untereinander?
- Wie wird der Projektfortschritt überwacht?
- Mit welchen Risiken ist im Projektverlauf zu rechnen?
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Der Projektmanager als Team Leader
2.4.2008 von Tomas Bohinc.
Ein Projektleiter ist der Fachmann, der ein fachliches Thema in sinnvolle Aufgaben zergliedern kann, der mit den Methoden des Projektmanagements überwacht, dass diese auch ausgeführt werden und er ist vor allem auch der Teamleader seines Projektteams.
Die folgenden fünf Führungsfähigkeiten zeichnen einen guten Projektleiter aus:
- Er formt Teams, die miteinander statt gegeneinander arbeiten.
- Er gewinnt Menschen für sich und bildet funktionierende Netzwerke.
- Er führt schwierige Gespräche im Konsens und übt Kritik so, dass sie den Gesprächspartner nicht demotiviert sondern anspornt.
- Er macht die speziellen Fähigkeiten der Mitarbeiter – auch der sogenannten Problem-Mitarbeiter, für das Projekt nutzbar.
- Er bewahrt auch in schwierigen Situationen den Überblick und einen kühlen Kopf und gewinnt so das Vertrauen der Stakeholder.
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