Archive for März, 2008

Gute Vorbereitung fuer wichtige Telefongespraeche

Donnerstag, März 27th, 2008

Viele Telefongespräche, die Sie als Projektleiter führen sind Routine. Gespräch mit Mitarbeitern, Zulieferern, Ansprechpartner und Fachleuten. Bei diesen Gesprächen greift man meist zum Hörer, ohne viel zu überlegen. Dies ist auch O.K., denn Sie finden meist im Gespräch schnelle den richtigen Anschluss und können Ihr Anliegen vorbringen. Manchmal jedoch gibt es Telefongespräche, von deren Ausgang viel abhängt. Zum Beispiel dann, wenn Sie mit dem Auftraggeber eine Änderung am Projektplan aushandeln wollen oder wenn Sie sich für ein neues Projekt interessieren. Für diese Gespräche sollten Sie sich gut vorbereiten, dennn von deren Ausgang hängt viel ab. 

So gehen Sie bei einem wichtigen Telefongespräch vor:

  • Legen Sie das Ziel Ihres Anrufs fest und was Sie nach dem Anruf erreicht haben wollen.
  • Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor.
  • Notieren Sie sich die Fragen schriftlich.
  • Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, ob er Zeit für das Gespräch hat.
  • Wählen Sie einen Ort an dem Sie ungestört und ohne Zeitdruck telefonieren können.
  • Falls Ihr Gesprächspartner keine Zeit hat, wird er einen Rückruf anbieten. Nennen Sie ihm eine dafür geeignete Zeit und Rufnummer.
  • Nutzen Sie für den Anruf keine ungünstigen Zeiten wie Montag, Freitag am Nachmittag oder die Mittagspause.
  • Sprechen Sie deutlich und nicht zu hastig. Vermeiden Sie lange Pausen und lassen Sie den Gesprächspartner ausreden. Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner mit dem Namen an. Falls Sie sich über die Aussprache nicht sicher sind, fragen Sie ihn danach.
  • Fassen Sie wichtigsten Aussagen am Ende des Gespräches schriftlich zusammen.

Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.

Donnerstag, März 20th, 2008

Ein unbestimmtes Gefühl in der Bauchgegend deutet meist an, dass etwas mit dem Projekt nicht stimmt. Bei näherem hinsehen enteckt man, dass das Projekt eigentlich nicht mehr zu retten ist. Ein Spruch der Indianer sagt: „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.“Doch in diesen Situationen verfolgen viele Projektleiter oft andere Strategien.
Hier sind die, welche am Häufigsten angewendet werden:

  1. Sie besorgen eine stärkere Peitsche.
  2. Sie wechseln die Reiter.
  3. Sie sagen: „So haben wir das Pferd doch immer geritten.“
  4. Sie definieren ein Arbeitspaket, um das Pferd zu analysieren.
  5. Sie  fragen unsere Networkpartner, um von ihnen zu erfahren, wie man dort tote Pferde reitet.
  6. Sie erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
  7. Sie machen einen Aktionsplan, um das tote Pferd wiederzubeleben.
  8. Sie schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
  9. Sie machen ein Benchmark zwischen unterschiedlich toten Pferde.
  10. Sie ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
  11. Sie kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
  12. Sie schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
  13. Sie erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte.“
  14. Sie beantragen eine Erhöhung des Projektbudgets, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
  15. Sie machen eine Ideenstudie, um zu sehen, wie man tote Pferde lebendig macht..
  16. Sie kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
  17. Sie erklären, dass unser Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist.
  18. Sie machen eine Risikoanalyse, um das Risiko eines toten Pferdes zu vermeiden.
  19. Sie überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
  20. Sie richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

Emoticons mach deutlich, was wir fühlen

Sonntag, März 16th, 2008

„Bleiben Sie auf der Sachebene!“ Ist ein Ratschlag vieler Trainer. Dies hat seine Berechtigung. Der größte Teil der Kommunikation im Projekt dient dazu Informationen auszutauschen, damit der Kommunikationspartner seine Arbeit tun kann. Jedoch ist dies kein Allheilmittel für alle Situationen. Manchmal möchten wir nicht nur die Sache mitteilen, sondern auch unseren Gefühlszustand. Und dieses Bedürfnis hat sich schon in den Anfangstagen der elektronischen Kommunikation gezeigt.

Am 19. September 1982 schlug Scott E. Fahlman, Informatikprofessor an der Carnegie Mellon University und Erfinder der Emoticons, in einem Bulletin Board der Carnegie Mellon University vor, ein aus ASCII-Zeichen gebildetes Signet eines seitwärts nachgebildenden Lachens (:-))zu benutzen, um ironische Darstellungen und Witze zu kennzeichen. Dieser Vorschlag verbreitete sich über das Arpanet bis zum Xerox-Forschungszentrum PARC (Kalifornien). In der Folge entstanden weitere Symbole und Zeichen.

Die Bezeichnung Emoticon ist eine Wortkreuzung, gebildet aus Emotion und Icon. Sie sind Zeichenfolgen aus normalen Satzzeichen), um in der schriftlichen elektronischen Kommunikation Stimmungs- und Gefühlszustände auszudrücken.

Emoticon sind ein gutes Mittel, um Gefühle selbst in kurzen SMS Nachrichten mitzuteilen.
Die folgenden Emoticons stehen für:

  • „🙂“: Freude
  • „🙁„: Trauer
  • „>-(„: Wut
  • <-)„: Interesse

Mehr Informationen zu Emoticons finden Sie in der Wikipedia:

Unsere Stimmung dominiert unsere Wahrnehmung

Sonntag, März 9th, 2008

„Wer hat die Axt gestohlen?“ Dies ist eine Geschichte von LIA DSI, einem chinesischen Weisen. Mit ihr zeigt er, dass unsere Wahrnehmung nicht objektiv ist, sondern von unsere inneren Einstellung und Haltung abhängt.

Und hier ist die Geschichte:

„Es war einmal ein Mann, der hatte seine Axt verloren. Er hatte seines Nachbars Sohn im Verdacht und beobachtete ihn. Die Art, wie er ging, war ganz die eines Axtdiebes: sein Gesichtsausdruck war ganz der eines Axtdiebes: aus allen seinen Bewegungen und aus seinem ganzen Wesen sprach deutlich der Axtdieb. Zufällig grub der Mann einen Graben um und fand sein Axt. Am anderen Tag sah er seinen Nachbarsohn wieder. Alle seine Bewegungen und sein ganzes Wesen hatten nichts mehr von einem Axtdieb an sich.“

Was lernen wir daraus?

  • Achten auf deine Gefühle, innere Einstellung und Haltung?
  • Frage dich, in welcher Weise diese die Wahrnehmung von anderen Menschen beeinflusst?
  • Beurteile einen Menschen nicht, wenn du dich über etwas ärgerst.
  • Eine innere Einstellung, die durch Interesse und Neugier gekennzeichnet ist, öffnet unsere Augen und hilft uns unsere Umwelt noch am Besten einzuschätzen.

Drei Aspekte machen Projektleiter erfolgreich

Freitag, März 7th, 2008

„Gute Projektmanager fallen nicht vom Himmel“. Dies ist eine Erkenntnis, die manches Unternehmen durch schmerzliche Erfahrungen gewonnen hat. Projektleiter müssen systematisch entwickelt und aufgebaut werden. Dies hat dazu geführt, dass viele Unternehmen eine eigenständige Projektleiterkarriere etabliert haben.

Für den systematischen Aufbau einer Karriere im Projektmanagement sind die folgenden drei Aspekte wichtig:

Der Qualifikationslevel:
Üblicherweise wird dieser in die folgenden Stufen eingeteilt. Junior Projektspezialist, Projekt-Spezialist, Projektleiter, Senior-Projektleiter bis hin zum Projektdirektor. In seiner Entwicklung baut der Projektleiter Stufe für Stufe seine Kompetenz aus. Er erwirbt mehr Wissen in den Themen des Projektmanagements und sammelt in größer und komplexer werdenden Projekten immer mehr Erfahrung. Er baut seine Soft Skills aus und wird immer selbstsicherer, wenn er vor neuen Aufgaben steht. Mitarbeiter, die bis zur Stufe des Projektdirektors aufgestiegen sind, haben eine gute Chance in den Vorstand eines Unternehmens berufen zu werden.

Die Branchen;
Ein Projektleiter ist ein Spezialist, der immer neue Aufgaben planen und organisieren kann. Dies erlernt er am Besten dadurch, dass er Projekte in unterschiedlichen Branchen durchführt. Er lernt so viele unterschiedliche Aufgaben kennen und erweitert seine Fähigkeit, sich auf völlig neue Situationen einzustellen. Denn jedes Projekt ist immer wieder neu. Und gerade die herausfordernden Projekte werden dort durchgeführt, wo das Projektthema völliges Neuland ist, wie zum Beispiel bei der Entwicklung eines elektronischen Mautsystems.

Die Projekttypen;
Ein Projektleiter sollte auch Erfahrungen mit unterschiedlichen Projekttypen machen. Er sollte Projekte bearbeitet haben, die bewährte Verfahren, Projektorganisationsstrukturen oder Organisationsmodelle nutzen konnten, aber auch solche, für die eine völlig neue Form tivon Projektmanagement erforderlich war.

Mehr Tipps zur Projektleiterkarriere gibt es in meinem Buch: Karriere machen ohne Chef zu sein

Informationen dazu finden sie hier!

Praxisratgeber für Fachkarriere gibt auch Tipps für eine Projektleiterkarriere

Samstag, März 1st, 2008

Mein neues Buch „Karriere machen ohne Chef zu sein“ ist ein Praxisratgeber für  Fachexperten, Vertriebsmitarbeiter, Berater und natürlich auch für Projektleiter.

Zu einer erfolgreichen Projektleiterkarriere gehören drei Dinge:

  • Eine Karriereplanung mit der Sie eine langfristige Strategie für ihre berufliche Zukunft entwickeln, ein Alleinstellungsmerkmal ausbilden und Ihre Kernkompetenzen kontinuierlich und eigeninitiativ stärken.
  • Die Fähigkeit zum beruflichen Wechsel: Mit ihr finden Sie attraktive Stellen, sind erfolgreich in Bewerbungsverfahren und schaffen es, sich schnell und effektiv in neue Aufgaben einzuarbeiten. 
  • Und natürlich muss der Arbeitsmarkt Ihre Unentbehrlichkeit und ihre attraktive Berufsbiografie wahrnehmen können – darum gehört Trommeln zum Karrierehandwerk: Selbstmarketing und Networking sorgen dafür, dass Sie und Ihre Spezialisierung in aller Munde sind.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf meiner Webseite zum Buch:
www.fachkarriere-machen.de