Archive for September, 2007

Visitenkarten stilgerecht übergeben

Samstag, September 22nd, 2007

Trotz elektronischer Adressbücher, Organizer und ähnlichen Instrumenten hat sich die gute alte Visitenkarte nicht verdrängen lassen. Noch immer gehört die Übergabe zu einem festen Ritual, wenn sich Geschäfts- oder Netzwerkpartner das erste Mal treffen. Sie enthalten nur selten ein Foto, aber immer den Namen, die Adresse und die Telefonnummer der betreffenden Person. Geschäftliche Visitenkarten tragen außerdem Firmenlogo und Unternehmen sowie die Titel und Funktion der Person.

Die Visitenkarte heißt so, weil Sie ursprünglich eine Besuchskarte war. Bei einem Besuch in einem hohen Hause übergab der Gast eine kleine Karte mit seinem Namen dem Butler oder der Hausdame. Dieser übergab sie dann der Hausherrin oder dem Hausherren auf einem Silbertablett.

Auch heute gibt es ein feste Ritual bei der Übergabe. Damit Sie hier keine Fehler machen, sollten Sie sich an die folgenden Regeln halten:

  • Geben Sie die Visitenkarte dem Gesprächspartner immer in die Hand.
  • Nehmen Sie eine Karte nicht kommentarlos entgegen. Sagen Sie ein paar Worte dazu.
  •  Schreiben Sie Vereinbarungen während des Gespräches auf die Visitenkarte. Dies zeigt dem Gesprächspartner, dass Sie man daran denken wird.
  • Geben Sie eine Visitenkate niemals zurück, denn damit geben Sie Ihrem Gesprächspartner öffentlich zu verstehen, dass man er nicht interessiert ist.
     

Ratschläge für einen schlechten Redner

Sonntag, September 16th, 2007

Lerne aus den Fehlern anderer. So rate ich Ihnen lernen Sie aus den „Ratschlägen für schlechte Redner“ von Kurt Tucholsky, was Sie bei Ihren Präsentationen besser machen können.

Fang nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang!
Etwa so: „Meine Damen und meine Herren! Bevor ich zum Thema des heutigen Abends komme, lassen Sie mich kurz… .“ Hier hast du schon alles, was eine
schönen Anfang ausmacht: eine steife Anrede; der Anfang vor dem Anfang; die Ankündigung, dass und was du zu sprechen beabsichtigst, und das Wörtchen
kurz. So gewinnst du im Nu die Herzen und die Ohren der Zuhörer. Denn das hat der Zuhörer gern: dass er deine Rede wie ein schweres Schulpensum
aufbekommt; dass du mit dem drohst, was du sagen wirst, sagst und schon gesagt hast. Immer schön umständlich!

Sprich nicht frei, das macht einen so unruhigen Eindruck.
Am besten ist es: du liest deine Rede ab. Das ist sicher, zuverlässig, auch freut es jedermann, wenn der lesende Redner nach dem vierten Satz misstrauisch
hochblickt, ob auch noch alle da sind. Wenn du gar nicht hören kannst, was man dir so freundlich rät, und du willst durchaus … frei sprechen… du Laie! Du
lächerlicher Cicero! Nimm dir doch ein Beispiel an unseren professionellen Rednern, an den Reichstagsabgeordneten -hast du die schon mal frei sprechen
hören? Die schreiben sich sicherlich zu Hause auf, wann sie „Hört! Hört!“ rufen… ja, also wenn du denn freisprechen musst:

Sprich, wie du schreibst.
Und ich weiß wie du schreibst. Sprich mit langen, langen Sätzen -solchen, bei denen du, der du dich zu Hause, wo du ja die Ruhe, deren du so sehr benötigst,
deiner Kinder ungeachtet, hast, vorbereitest, genau weißt, wie das Ende ist, die Nebensätze schön ineinandergeschachtelt, so das der Hörer ungeduldig auf
seinem Sitz hin und her träumend, sich in einem Kolleg wähnend, in dem er früher so gern geschlummert hat, auf das Ende solcher Periode wartet. Nun ich
habe dir eben ein Beispiel gegeben. So musst du sprechen.

Fang immer bei den alten Römern an. 
Fang immer bei den alten Römern an und gib stets, wovon du auch sprichst, die geschichtlichen Hintergründe der Sache. Das ist nicht nur deutsch, das tun alle Brillenmenschen. Ich habe einmal in
der Sorbonne einen chinesischen Studenten sprechen hören, der sprach glatt und französisch, aber er begann zu aller Freude so: „Lassen sie mich Ihnen in
aller Kürze die Entwicklungsgeschichte meiner chinesischen Heimat seit dem Jahre 2000 vor Christi Geburt….“ Er blickte ganz erstaunt auf, weil die Leute so lachten. So musst du das auch machen. Du hast ganz recht: man versteht es ja sonst nicht, wer kann denn das alles verstehen, ohne die geschichtlichen
Hintergründe… sehr richtig! Die Leute sind doch nicht in deinen Vortrag gekommen, um lebendiges Reden zu hören, sondern das, was sie auch in den Büchern
nachschlagen können… sehr richtig! Immer gib ihm Historie, immer gib ihm.

Kümmere dich nicht darum, ob die Wellen, die von dir ins Publikum laufen, auch zurückkommen –
das sind Kinkerlitzchen.

Sprich unbekümmert um die Wirkung, um die Leute, um die Luft im Saale; immer sprich mein Guter. Gott wird es dir lohnen.

Du musst alles in die Nebensätze legen.
Sag nie: „Die Steuern sind zu hoch.“ Das ist zu einfach. Sag: „Ich möchte zu dem, was ich soeben gesagt habe,
noch kurz bemerken, dass mir die Steuern bei weitem…“ so heißt das !

Trink den Leuten ab und zu ein Glas Wasser vor
– man sieht das gerne. Wenn du einen Witz machst, lach vorher, damit man weiß, wo die Pointe ist.

Eine Rede ist, wie könnte es anders sein, ein Monolog. Weil doch nur einer spricht.
Du brauchst auch nach vierzehn Jahren öffentlicher Rednerei noch
nicht zu wissen, dass eine Rede nicht nur ein Dialog, sondern ein Orchesterstück ist: eine Stumme Masse spricht nämlich ununterbrochen mit. Und das musst
du hören. Nein, das brauchst du nicht hören. Sprich nur, lies nur, donnere nur, geschichtle nur. Zu dem was ich eben über die Technik der Rede gesagt habe,
möchte ich noch kurz bemerken, dass viel Statistik eine Rede immer sehr hebt. Das beruhigt ungemein, und da jeder imstande ist, zehn verschiedene Zahlen mühelos zu behalten, so
macht das viel Spaß.

Kündige den Schluss deiner Rede lange vorher an, damit die Hörer vor Freude nicht einen Schlaganfall bekommen.
(Paul Lindau hat einmal einen dieser
gefürchteten Hochzeitstoaste so angefangen: „Ich komme zum Schluss“).
Kündige den Schluss an, und dann beginne deine Rede von vorne und rede noch
eine halbe Stunde. Dies kann man mehrere Male wiederholen.
Du musst dir nicht nur eine Disposition machen, du musst sie den Leuten auch vortragen – das würzt die Rede.

Sprich nie unter anderthalb Stunden, sonst lohnt es gar nicht erst anzufangen.

Wenn einer spricht, müssen die Anderen zuhören – das ist deine Gelegenheit.

Missbrauche sie. 

Ich möchte Sie gerne persönlich Kennen lernen

Freitag, September 14th, 2007

Nach einem intensiven e-mail Wechsel entsteht oft der Wunsch mehr über seinen Kontaktpartner wissen zu wollen. Was ist das für ein Mensch, mit dem ich regelmäßig ein e-mail schreibe und  immer Interessantes zu berichten weiß. So intensiv ein e-mail-Austausch auch ist, er ersetzt nicht das persönliche Gespräch. Tiefere und verbindlichere Beziehungen entstehen nur durch persönliche Treffen. Diese stabilisieren auch über einen längeren Zeitraum hinweg die Beziehungen.Gelegenheiten, bei denen persönliche Kontakte hergestellt werden können sind:
Workshops oder Veranstaltungen: Dabei lädt man Netzwerkpartner zu einem bestimmten Thema ein. Im Workshop können dann Vorträge gehalten, Diskussion zu interessanten Themen geführt oder sogar konkrete Maßnahmen erarbeitet und geplant werden. Gerade für Projektleiter sind Workshops eine gute Möglichkeit voneinander zu lernen und sich selbst mit seinem Thema in einem Kreis von Fachleuten zu präsentieren.
Expertenstammtisch: Ein Stammtisch findet immer zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort statt. Keiner ist verpflicht hinzugehen. Es ist ein fest organisierter Treff, der jedem die Möglichkeit bietet sich entsprechend seiner Möglichkeiten zu beteiligen. Stammtische sind informeller als Workshops. Hier kommt man meist ohne Thema und Agenda zusammen. Am Stammtisch stehen Neuigkeiten, Trends und manchmal auch Gerüchte im Mittelpunkt.
Gemeinsame Essen: Essen sind eine gute Gelegenheit ungezwungen miteinander zu reden. Das Essen selbst gibt den Rahmen vor, der durch das Gespräch ausgefüllt wird. Oft entdeckt man dabei auch Gemeinsamkeiten, die sich durch Gespräche über das Essen erst ergeben.
Besuche: Organisieren Sie Besuche bei Ihren Netzwerkpartnern. Bei Geschäftsreisen kann sollte man immer prüfen, ob sich dies nicht mit einem Besuch mit einem Netzwerkpartner verbinden lässt.
Feste: Persönliche Anlässe wie Geburtstage, Beförderungen oder Jubiläen sind immer Gelegenheiten, dies mit einem Fest zu würdigen. Laden Sie dazu möglichst viele Netzwerkpartner ein. Dies gibt nicht nur Ihnen die Gelegenheit den Kontakt zu vertiefen, sondern auch Ihre Netzwerkpartner haben die Chance neue Kontakte zu knüpfen.

Eine Standortbestimmung macht Ihre Entwicklungsfelder deutlich

Samstag, September 8th, 2007

„Ich weiß zwar nicht wohin ich hinfahr‘, aber dafür bin ich schneller dort.“ So lautet der Text eines Schlagers. So ähnlich verhalten sich viele bei Ihrer Karriere. Gerade bei einem der wichtigsten Punkte im Leben, dem beruflichen Erfolg, sollte man wissen, was man erreichen will und kann. Eine Standortbestimmung macht ihnen deutlich, wo Sie in Ihrer Entwicklung stehen: Mit den folgenden Fragen bekommen Sie heraus, wieweit Sie in Ihrer beruflichen Entwicklung gekommen sind, und welche Möglichkeiten sich Ihnen eröffnen.

  • Was ist das fachliche und methodische Rüstzeug des Fachgebietes?
  • Welches Spezialgebiet kann ich von meinen Fähigkeiten her gut ausbauen. Wo habe ich meine Stärken?
  • Wo liegt mein persönliches Interesse? Welche fachlichen Fragestellungen machen mich persönlich neugierig?
  • In welchen Themen habe ich in meinem Unternehmen die besten Chancen mich weiterzuentwickeln?
  • Welche Zusatzqualifikationen sind sinnvoll. Gibt es ein anerkanntes Zertifikat?
  • In welchen Bereichen kann ich fachliche Erfahrungen sammeln?
  • Welche methodischen Fähigkeiten muss ich ausbauen, um meine fachlichen Fragestellungen noch besser bearbeiten zu können?
  • In welchen Themen oder methodischen Fähigkeiten habe ich Schwächen, die ich ausgleichen muss um „state of the art“ zu sein und zu bleiben?
  • Woran können Sie messen, wie gut ihr fachliches Wissen im Vergleich mit anderen ist und wie gut ihre methodischen Fähigkeiten sind?
  • Mit welchen Sonderaufgaben oder Projekten kann ich mir ein unverwechselbares Know-how aufbauen?

Mehr Karrieretipps finden Sie in meinem Blog:

blog.fachkarriere-machen

Zum Blog kommen Sie über den Eintrag in der Blogrole oder über den folgenden Link: http://www.blog.fachkarriere-machen.de

Ich möchte Sie gerne persönlich Kennen lernen

Mittwoch, September 5th, 2007

Nach einem intensiven e-mail Wechsel entsteht oft der Wunsch mehr über seinen Kontaktpartner wissen zu wollen. Was ist das für ein Mensch, mit dem ich regelmäßig ein e-mail schreibe und  immer Interessantes zu berichten weiß. So intensiv ein e-mail-Austausch auch ist, er ersetzt nicht das persönliche Gespräch. Tiefere und verbindlichere Beziehungen entstehen nur durch persönliche Treffen. Diese stabilisieren auch über einen längeren Zeitraum hinweg die Beziehungen.Gelegenheiten, bei denen persönliche Kontakte hergestellt werden können sind:
Workshops oder Veranstaltungen: Dabei lädt man Netzwerkpartner zu einem bestimmten Thema ein. Im Workshop können dann Vorträge gehalten, Diskussion zu interessanten Themen geführt oder sogar konkrete Maßnahmen erarbeitet und geplant werden. Gerade für Projektleiter sind Workshops eine gute Möglichkeit voneinander zu lernen und sich selbst mit seinem Thema in einem Kreis von Fachleuten zu präsentieren.

Projekleiterstammtisch: Ein Stammtisch findet immer zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort statt. Keiner ist verpflicht hinzugehen. Es ist ein fest organisierter Treff, der jedem die Möglichkeit bietet sich entsprechend seiner Möglichkeiten zu beteiligen. Stammtische sind informeller als Workshops. Hier kommt man meist ohne Thema und Agenda zusammen. Am Stammtisch stehen Neuigkeiten, Trends und manchmal auch Gerüchte im Mittelpunkt.
Gemeinsame Essen: Essen sind eine gute Gelegenheit ungezwungen miteinander zu reden. Das Essen selbst gibt den Rahmen vor, der durch das Gespräch ausgefüllt wird. Oft entdeckt man dabei auch Gemeinsamkeiten, die sich durch Gespräche über das Essen erst ergeben.
Besuche: Organisieren Sie Besuche bei Ihren Netzwerkpartnern. Bei Geschäftsreisen kann sollte man immer prüfen, ob sich dies nicht mit einem Besuch mit einem Netzwerkpartner verbinden lässt.
Feste: Persönliche Anlässe wie Geburtstage, Beförderungen oder Jubiläen sind immer Gelegenheiten, dies mit einem Fest zu würdigen. Laden Sie dazu möglichst viele Netzwerkpartner ein. Dies gibt nicht nur Ihnen die Gelegenheit den Kontakt zu vertiefen, sondern auch Ihre Netzwerkpartner haben die Chance neue Kontakte zu knüpfen.

Aktivbewerbungen erhöhen die Chancen

Mittwoch, September 5th, 2007

Jobsuche ist keine leichte Sache. Aber sie ist notwendig. Nicht nur wenn der eigene Job durch Fusionen, Restrukturierungen und Personalabbau bedroht ist. Jeder der Karriere machen will muss mehrmals im Leben den Job wechseln. Jedem dem es davor graut Woche für Woche die Anzeigenteile der Zeitungen zu durchforsten hat eine Alternative: Die Aktivbewerbung.

Statt zu warten bis man die richtige Stelle in den Stellenanzeigen entdeckt schreibt man selbst die Unternehmen an. Der Vorteil: Meldet sich ein Unternehmen, ist man oft konkurrenzlos. Aktivbewerbungen sind jedoch nur erfolgreich, wenn Sie gezielt auf die Bedürfnisse der in Frage kommenden Unternehmen ausgerichtet sind.

Die folgenden Fragen helfen, eine Aktivbewerbung vorzubereiten:

  • Welche Stärken habe ich persönlich?
  • Welche Stärken habe ich beruflich?
  • In welchen Stärken unterscheide ich mich von vergleichbar qualifizierten Bewerbern?
  • In welchen Berufen, Firmen, Branchen hätte ich aufgrund meiner Stärken Chancen?
  • Welche Unternehmen/Zielgruppen bräuchten mich dringender als andere?
  • Welche ist die erfolgversprechendste Teilzielgruppe?
  • Welchen Unternehmen dieser Teilzielgruppe kann ich den größten Nutzen bieten?
  • Welches sind diese Unternehmen und wer sind ihre Entscheider?
  • Wo bekomme ich die Adressen der Entscheider her, damit ich mich dort direkt und aktiv bewerben kann.

Mehr Karrieretipps finden Sie in meinem Blog:

blog.fachkarriere-machen

Zum Blog kommen Sie über den Eintrag in der Blogrole oder über den folgenden Link: http://www.blog.fachkarriere-machen.de

Networking macht Projektleiter erfolgreicher

Sonntag, September 2nd, 2007

Stimmt diese Behautpung wirklich? Ist es nicht so, dass Projektleiter von morgens früh bis abends spät sich um ihr Projekt kümmern müssen. Networking braucht Zeit und Energie, die ein Projektleiter nach einem langen anstrengenden Tag nicht mehr hat. So bleibt das Wochenende. Aber, wo bleibt dann die Familie und die Freunde?

Sicher, man kann zweifeln, ob ein Projektleiter genügend Zeit dafür hat. Aber andererseits erleichtert Networking auch vieles. Kontakte im Unternehmen machen kurze Dienstwege möglich, Ideen von anderen Unternehmen verkürzen die Zeit um über eigene Ideen zu grübeln und nicht zuletzt helfen die Studien und Arbeitshilfen der Verbände bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Die Ergebnisse meines Nachdenkens habe ich im Projekt Magazin, dem Fachmagazin im Internet für erfolgreiches Projektmanagement veröffentlicht

Inhalt des Artikels:

  1. Strukturieren Sie Ihre Kontakte
  2. Aktivieren Sie alte Kontakte
  3. Knüpfen Sie gezielt neue Kontakte
  4. Pflegen Sie Kontakte
  5. Die ungeschriebenen Regeln im Networking
  6. Anhang zum Artikel: Auflistung: Networking-Plattformen

Hier geht es zum Artikel:
http://www.projektmagazin.de/magazin/abo/artikel/2007/1607-3.html