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Archive für August 2007
So geht’s nicht: Fünf Fehler, die verhindern, dass man miteinander in Kontakt kommt
31.8.2007 von Tomas Bohinc.
So geht’s nicht: Fünf Fehler, die verhindern, dass man miteinander in Kontakt kommt
Networking ist in und jeder will es tun. Aber kann es auch jeder? Nein. Beobachtet man Leute auf Veranstaltungen stellt man fest, dass viele gut gemeinte Versuche mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind.Die folgende Liste enthält die fünf meist gemachten Fehler bei der Kontaktaufnahme:
- Die Personen, die miteinander sprechen, halten schon mit unruhigen Blicken Ausschau nach einem anderen Kontaktpartner.
- Kontaktsuchende gehen mit einem vollen Teller auf einen anderen zu und essen während des Gespräches.
- Der Kontaktsuchende kritisiert die Veranstaltung und findet nur Dinge, die ihm nicht gefallen. Hier wird sich sein Gegenüber fragen, warum er überhaupt da ist.
- Rauchen ist eine Möglichkeit ins Gespräch mit jemand zu kommen. Aber nur dann, wenn dieser ebenfalls raucht. Rauchen während der Kontaktaufnahme stört jeden Nichtraucher.
- Der Gesprächspartner wird in ein langes Gespräch verwickelt. Weder Sie noch er haben dann die Gelegenheit weitere Kontakte zu knüpfen.
Mehr zum Networking finden Sie in meinem Artikel: Networking für Projektleiter:
Kontakte knüpfen, pflegen und nutzen
http://www.projektmagazin.de/magazin/abo/artikel/2007/1607-3.html
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So machen Sie beim Small Talk nichts verkehrt
27.8.2007 von Tomas Bohinc.
Wertfrei übersetzt man das englische ’small talk’ heute am besten mit oberflächlicher Konversation. Zum ersten Mal verwendet hat das Wort der britische Politiker Philip Dormer Stanhope, dem Earl of Chesterfield, im Jahr 1751. Er suchte nach einem Synonym für ‘chit-chat’. Auf Deutsch heißt dies soviel wie: Geschwätz oder Gerede.Small Talk ist aber mehr als nur eine oberflächliche Konversation. Es ist eine Gesprächsform, mit der sie sehr schnell eine Beziehung zu Ihrem Gegenüber aufbauen können. Jedoch nur, wenn Sie dabei auf die folgenden Dinge achten:
Sprechen Sie alle Themen nur kurz an: Es geht darum Gemeinsamkeiten zu finden. Und falls es keine gibt, dann wechseln Sie das Thema.
Seinen Sie nicht belehrend:. Das Ziel ist, den anderen kennen zu lernen. Niemand möchte aber belehrt werden. Damit erreichen Sie nur das Gegenteil Ihres Zieles
Erkunden Sie die Fähigkeiten des Gesprächspartners: Damit bekommen Sie heraus, in welchen Themen Ihnen Ihr Gesprächspartner helfen kann. Machen Sie auch Ihre Stärken deutlich, um sich für den Gesprächspartner interessant zu machen.
Strahlen Sie gute Laune aus: Das tun Sie am Besten, wenn Sie Lächeln. Halten Sie den Blickkontakt mit dem Gesprächspartner, damit fühlt dieser sich angesprochen und Sie zeigen ihm, dass Sie sich auf das Gespräch konzentrieren. So zeigen Sie Ihr Interesse und Ihre Wertschätzung.
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Graue Mäuse werden durch Selbstmarketing bunt
24.8.2007 von Tomas Bohinc.
Graue Mäuse sind Projektleiter, die so gut wie nie auffallen. Sie machen einen guten Job, nur bemerkt es keiner. Sie haben sich daran gewöhnt, dass manche Ihre Ergebnisse als die eigenen verkaufen. Sie sind wie das Aschenputtel, das darauf wartet, als Star erkannt zu werden.
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr Unternehmen Ihre Qualitäten als Projektleiter erkennt. Egal wie gut Ihre Leistung ist, es wird Ihnen nichts helfen, wenn diejenigen, die über Ihren beruflichen Aufstieg entscheiden Ihre Leistung nicht kennen. Möglicherweise heften sich sogar Kollegen oder Chefs Ihre Leistung an das eigene Revers. Dann haben Sie gearbeitet, jedoch andere ziehen ihren Nutzen daraus.
Der Geheimtipp, mit dem Sie dies ändern können ist Selbstmarketing. Treten Sie dort auf, wo die Entscheider über Ihren beruflichen Erfolg sich über die Mitarbeiter informieren. Dort stellen Sie sich möglichst positiv dar.
Sie haben die folgenden Wege, sich über die Kommunikationskanäle der Entscheider zu informieren:
- Beobachten Sie, wo sich die wichtigen Leute im Unternehmen informieren.
- An welchen Meetings nehmen die Entscheider teil und ihre Berater teil?
- Welche Berichte lesen die Chefs?
- Wer sind Multiplikatoren?
- Welche Art von Information wird bevorzugt?
- Mit welchen Informationen können Sie eine positive Wirkung erzielen.
Beobachten Sie, welche Personen Entscheider um sich scharen und knüpfen Sie zu diesen Kontakte.
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“Projektleiter sucht IT-Projekt im Bankgewerbe”
17.8.2007 von Tomas Bohinc.
Halten Sie Stellengesuche für vertane Zeit und rausgeworfenes Geld? Dann lesen Sie hier nicht weiter.
Interessiert Sie aber, wie Sie durch ein Stellengesuch ein attraktives Projekt finden, dann erhalten Sie dazu in den folgenden Zeilen Tipps:
Stellengesuche haben gegenüber der Bewerbung auf eine Stellenanzeige einen entscheidenden Vorteil. Meldet sich ein Unternehmen bei Ihnen, dann haben Sie zwar die Stelle noch nicht in der Tasche. Aber Sie müssen sich nicht gegen andere Bewerber durchsetzen.
Die Basis für ein erfolgreiches Stellengesuch ist eine gut durchgeführte Eigenanalyse. Ein Stellengesuch ist wie ein Werbeprospekt in eigener Sache. Es muss in kurzer und präziser Form Ihre Vorzüge und Vorstellungen beschreiben und dadurch den Leser auf Sie aufmerksam machen.
Folgenden Inhalte sollte ein Stellengesuch haben:
- Gesuchte Position
- Alter
- Ausbildung
- Besondere Kenntnisse und Erfahrungen wie zum Beispiel ein Auslandsaufenthalt.
- Nutzen, den Sie dem Unternehmen bieten können.
- Den Weg zur Kontaktaufnahme. Hier ist eine Chiffre zu empfehlen!
- Mobilität
- Und die Branche, in der Sie tätig sein möchten.
Mehr Karrieretipps finden Sie in meinem Blog:
Zum Blog kommen Sie über den Eintrag in der Blogrole oder über den folgenden Link: http://www.blog.fachkarriere-machen.de
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Die 10 kreativen W’s
15.8.2007 von Tomas Bohinc.
Kennen Sie die Situation: Sie sollen eine Präsentation halten und sitzen vor einem leeren Bildschirm. Wo anfangen? Gedanken schwirren durch den Kopf, aber keiner davon findet seinen Niederschlag in Ihren Tasten. Immer dann, wenn Sie etwas sagen müssen, von dem Sie keine konkrete Erfahrung oder Vorstellung haben, fällt es schwer eine Präsentation zu erstellen. Man findet keinen Anfang.
Hier hilft die folgende Technik: Alle Inhalte zu einem Thema sind antworten auf die folgenden Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wohin? Mit wem? Womit? Wozu? Wie? Warum?
Schreiben Sie 10 W-Fragen auf. Durch die Antworten finden Sie fast von alleine den Inhalt Ihrer Präsentation:
Wer? - “Das Projekt wurde vom Vorstand initiiert ”
Was? - “Es geht um ein Zeiterfassungssystem.”
Wann? - “Das Projekt soll am Ende des Jahres fertig sein”
Wo? - “Es soll auf jedem Arbeitsplatz verfügbar sein.”
Wohin? - “Die Software soll auf einem Server im Rechnzentrum installiert werden.”.
Mit wem? - “Die Realisierung soll durch die unternehmenseigene Softwarefirma erfolgen.”
Womit? - “Die Software soll nach den Vorgaben des Software Engineering Handbuchs entwickelt werden.”
Wozu? - “Das alte System soll durch ein effektiveres abgelöst werden.”
Wie? - “Die Personalabteilung soll das Pflichtenheft erstellen die unternehmenseigene Softwarefirma die Software.”
Warum? - “Der Datenschutzbeauftragte hat die Datenhaltung im alten System beanstandet.”
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Das Publikum ist gefesselt
6.8.2007 von Tomas Bohinc.
Nein! Es ist nicht an seinen Stühlen angebunden. Sie als Projektleiter haben es mit Ihrer Präsentation geschafft, dass Ihre Zuhörer Ihnen aufmerksam und interessiert zuhören. Dies tun Sie, weil Ihr Thema interessant ist, aber auch, weil Sie es interessant darstellen.
Hier einige Tipps, wie Sie Ihr Thema wirkungsvoll darstellen können:
- Parallele: Sie ziehen eine Parallele mit einer, den Zuhörern vertrauten, Sache. Damit eröffnen Sie Ihnen eine neue Sicht auf das Thema, veranschaulichen Neues, machen das Thema verständlich und erzeugen Akzeptanz. Beispiel “Bei unserem Benchmarking gehen wir ähnlich vor wie bei der Olympiade. Zuerst legen wir die Disziplinen fest, in denen die Leistungen gemessen werden. Danach werden die Teams ausgewählt, die zum Wettbewerb antreten.”
- Verblüffende Umformulierungen: Sie wirken frisch und originell und erzeugen dadurch Aufmerksamkeit: “Wer sich nicht wehrt, wird von der Konkurrenz verzehrt.”
- Persönliche Anrede: Indem Sie einen Zuhörer persönlich anreden, stellen Sie stellvertretend für alle Zuhörer, eine Beziehung zu ihm her. Sie sehen einen Zuhörer an und richten Ihr Wort an ihn: “Wenn Sie beispielsweise ein das Projekt planen wollten, dann würden Sie doch auch …” - Danach wenden Sie sich wieder an alle Teilnehmer.
- Übertreibung: Mit einer nicht realistischen Übersteigerung einer Aussage, erzeugen Sie eine übertriebene bildliche Vorstellung in den Köpfen der Zuhörer. “Wenn wir dieses Projekt realisiert haben, bricht die Konkurrenz in Tränen aus.”
Geschrieben in Präsentieren, Soft Skills | Drucken | Keine Kommentare »