Reden Sie von Ihren Zuhören, nicht von sich

Schon der Lehrer in der Schule sagte uns: Ihr sollt in Briefen und Lebensläufen nicht dauernd „ich“ schreiben. Seitdem grübeln wir, wie wir diese ich umgehen. Auch in Präsentationen macht es sich nicht gut, wenn die „Ichs“ wie die Gänse hintereinander folgen.
 
Die Ich-Form klingt häufig besserwisserisch. Deshalb sollte man sie vermeiden, wo es geht, denn die Zuhörer denken sich: „Das ist sein Problem, warum soll ich zuhören?“
Wenn Sie Ihre Zuhörer direkt ansprechen, aktivieren Sie deren Denken. Das hat den folgenden Vorteil: Durch die Sie-Ansprache fühlen sich die Zuhörer persönlich angesprochen. Der Referent ist nicht in weiter ferne, sondern rückt Ihnen näher. 

Beispiele für solche Formulierungen sind:

  • Statt: „Ich kann Ihnen zum Projekt Folgendes sagen …“ sagen Sie: „Sie werden sehen, wie wir für Ihre Fragestellung im Projekt eine Lösung finden:“
  • Statt: „Ich möchte Ihnen zeigen…“ sagen Sie: „Sie werden erleben …“
  • Statt: „Ich werde meine Ergebnisse zusammenfassen.“ Sagen Sie: „In dem folgenden Chart sehen Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse..“

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