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Archive für 9.3.2007
Gute Sprachfähigkeit steigert die Wirkung von Projektpräsentationen
9.3.2007 von Tomas Bohinc.
Gute Charts sind die halbe Miete einer guten Präsentation. Aber nur die halbe. Die andere Hälft wird durch eine gute akustische Wirkung erreicht. Erst dann wenn Sie als Projektleiter auch gut von den Teilnehmer zu verstehen sind und diese ihnen gerne zuhören, erhalten ihre Charts die richtige Wirkung.
Um eine gute akustische Wirkung zu erziehlen ist keine ausgefeilte Rhetorik erforderlich, wenn die folgenden Grundregeln eingehalten werden:
Lautstärke. Sie ist dann richtig gewählt, wenn die Teilnehmer in der letzten Reihe den Referenten gut, d.h. ohne Mühe, verstehen können. Dies wird durch ein artikuliertes und deutliches Sprechen unterstützt.
Modulation. Damit ist das Auf- und Ab der Stimmführung gemeint. Eine gleichmäßige Modulation wirkt eintönig und ermüdend. Durch die Modulation werden wichtige Stellen durch ein Anheben der Stimme kenntlich gemacht.
Sprechtempo. Das Sprechtempo muss der Hörkapazität der Zuhörer angemessen sein. Ein zu schnelles Sprechen birgt die Gefahr, dass die Teilnehmer nicht mitkommen, ein zu langsames Sprechen, dass sie sich mit anderen Gedanken beschäftigen. Der Blickkontakt mit den Zuhörern kann hier als Feedbackmöglichkeit genutzt werden. Kurze Redepausen helfen sowohl dem Zuhörer und Referenten kurz zu verschnaufen und sich neu zu konzentrieren.
Satzlänge und Satzbau. Gesprochene Sätze, die mehr als 15 Wörter enthalten werden von den meisten nicht mehr verstanden. Besonders wichtig dabei ist, dass das Satzende durch ein Sinken der Stimme und der Satzanfang durch ein heben der Stimme gekennzeichnet wird. Dies hat auch Konsequenzen für den Satzbau. Dieser sollte im Wesentlichen aus Hauptsätzen bestehen. Die Hauptaussage liegt dabei im Verb. Substantivierungen, wie sie in der Amtssprache üblich sind, sollten deshalb vermieden werden.
Fachbegriffe. Die verwendeten Fachbegriffe müssen dem Kenntnisstand der Zuhörer angemessen sein. D.h. sie sollten dann angewendet werden, wenn sie zum Sprachschatz der Zuhörer gehören, aber vermieden werden, wenn man sich nicht sicher ist, dass sie von den Zuhörern verstanden werden.
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