Zuhören ist nicht Zuhören

Teammitglied Torsten T. berichtet seinem Projektleiter über den Fortschritt und die Probleme beim Bearbeiten seines Arbeitspaketes. Peter P., der Projektleiter, schaut währenddessen auf den Bildschirm seines Notebooks und blättert offensichtlich mit der Maus in einem Dokument oder im Internet. Dies ist sicher die unhöflichste Form zuzuhören. Aber es gibt auch beim höflichen Zuhören Unterschiede. Hier sind die acht Wichtigsten:

Physisches Zuhören: Halten Sie Augenkontakt und beugen Sie sich leicht nach vorne. Damit signalisieren Sie Ihrem Gesprächspartner Interesse.
Geduldiges Zuhören: Unterbrechen Sie Ihren Gesprächspartner nicht, selbst dann nicht wenn er kritische Sachverhalte äußert.
Neugieriges Zuhören: Stellen Sie Fragen. Damit zeigen Sie Ihr Interesse mehr zu erfahren.
Verstehendes Zuhören: Fragen Sie nach Beispielen, um das Gesagte an konkreten Fällen zu verifizieren.
Aktives Zuhören: Versichern Sie sich, dass Sie das Gesagte richtig verstanden haben, indem sie dieses in ihren eigenen Worten wiederholen.
Weiterführendes Zuhören: Fragen Sie nach Vorschlägen, was hätte anderes sein oder getan werden sollen. Geben Sie auch eigene Fehler zu.
Pragmatisches Zuhören: Machen Sie konkrete Vorschläge, was aufgrund des Gesagten getan werden soll.

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.