Softskills im Projekt – die harte Wirkung der weichen Faktoren im Projektmanagement

Projektleiter müssen eine Projekt managen: Arbeit strukturieren, Aufwände schätzen, knappe Ressourcen planen, Risiken abschätzen und vieles mehr. Aber diese harte Seite des Projektmanagements kann nur dann gut umgesetzt werden, wenn der Projektleiter auf der anderen Seite auch fähig ist, dies mit den im Projekt tätigen Menschen umzusetzen. So sind neben den harten Faktoren auch die weichen Faktoren wie Kommunikation, Kooperation, Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit, Motivation, Kontakt- und Konfliktfähigkeit für den Erfolg eines Projektes verantwortlich. 

Immer wieder sind Soft Skills im Projektverlauf gefragt 

Von der Projektidee bis zum Ende des Projektes gibt es unzählige Situationen, bei denen nicht die fachliche und methodische Kompetenz des Projektleiters gefragt ist, sondern dessen Fähigkeit mit den Partnern im Projekt zu kommunizieren. In den folgenden Situationen sind die Soft Skills eines Projektleiters besonders gefragt:   

  • Vorstellen des Projektes bei Auftraggebern, Projektmitgliedern und anderen Beteiligten: Präsentieren 
  • Gespräche mit Auftraggebern und Mitarbeitern: Gesprächsführung 
  • Verhandlungen mit dem Auftraggeber und Zulieferern: Verhandeln 
  • Entwicklung und Leiten eines Teams: Teamführung 
  • Durchführen von Besprechungen und Workshops: Moderation 
  • Klären und Lösen von Konfliktes: Konfliktmanagement 
  • Aufbau eines Beziehungsnetzwerkes im Projekt: Networking

Thema dieses Blog ist es, in regelmäßigen Abständen Tipps und Tricks für Projektleiter in den verschiedensten Projektsituationen zu geben. 

Thema dieses Blog ist es, in regelmäßigen Abständen Tipps und Tricks für Projektleiter in den verschiedensten Projektsituationen zu geben. Buchtipp: Projektmangement. Soft Skills für Projektleiter, GABAL Verlag, 206 Seiten, 19,80€

http://www.softskills-fuer-projektleiter.de/   

5 Responses to “Softskills im Projekt – die harte Wirkung der weichen Faktoren im Projektmanagement”

  1. Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich habe diesen Beitrag für unseren Blog unter http://www.jahooda.org aufgegriffen und um wichtige Situation aus meiner Sicht erweitert:

    _Zusammenstellen eines neuen Teams
    _Würdigung von erreichten Meilensteinen
    _Auflösen einer Projektorganisation

    Viele Grüße
    Patrick Fritz

  2. Andrew Smart sagt:

    Hallo Herr Bohinc,

    kennen Sie den systemischen Ansatz? Der systemische Ansatz und die systemische Methodik ist hervorragend geeignet um einer Führungskraft bei der täglichen Arbeit im Team zu unterstützen.

    In unserem Institut (Institut für systemische IT) fokussieren wir uns auf IT-spezifische Aspekte, aber der Ansatz ist universell. Siehe:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Systemische_F%C3%BChrung

    Mich würde ihre Meinung dazu interessieren.

    Viele Grüße,
    Andrew Smart

  3. Tomas Bohinc sagt:

    Hallo Herr Smart,
    ich kenne den systemischen Ansatz. Vor 13 Jahren habe ich eine Ausbildung zum Systemischen Team und Organisationsberater an der Universität Klagenfurt gemacht. Systemisches Denken ist die Basis für meine Arbeit. Jedoch habe ich festgestellt, dass dies bei Leuten, die mit dieser Denkweise nicht vertraut sind, oft nur schwer anschlussfähig sind. So bemühe ich mit anschussfähig systemisches Denken in meinen Büchern zu transportieren. Jedoch ohne es so zu nennen.

    Ihren Blog finde ich sehr interessant. Ich werden ihn in meine Blogrol aufnehmen.

    Herzliche Grüße
    Tomas Bohinc

  4. EssenerStudent sagt:

    Hier (http://wip.uni-due.de/veranstaltungen/ws09/imf/index.html) wird das Thema „systemische IT“ wissenschaftlich behandelt und praxologisch umgesetzt:

  5. Frank sagt:

    Die Soft-Skills werden auch insofern wichtiger als die Organisation zunehmend die Software übernimmt. Besprechungs-Arbeitsbereiche in SharePoint kann ich nur empfehlen. Dazu kann man auch den SharePoint Meeting Manager einsetzen, z.B. für die automatische Protokollerstellung:

    http://www.layer2.de/de/produkte/Seiten/SharePoint-Meeting-Manager.aspx

    Beste Grüße, Frank

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